Kläranlage in Gemünden

Flexibler Entwurf für den Bau

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Die bisherige Kläranlage von Gemünden schafft nicht die vorgeschriebene Reinigungsleistung des Abwassers. Die Stadt plant einen Neubau für rund drei Millionen Euro. Archivfoto: Glotz

Gemünden - Die Planung für den Neubau der Gemündener Kläranlage ist weit fortgeschritten - dennoch will der Magistrat eine relativ offene Ausschreibung gestalten. Bevor das Parlament über die Art der Ausschreibung beschließen kann, will Bürgermeister Frank Gleim die Rechtssicherheit prüfen.

Für rund drei Millionen Euro plant die Stadt Gemünden den Neubau einer Kläranlage. Die Ausschreibung der Gewerke soll laut Bürgermeister Frank Gleim relativ frei mit einem Leistungsprogramm (siehe Kasten) gemacht werden.

Weil die Stadt einen Teil der Kosten für den Neubau über Förderungen decken will, soll die Ausschreibung laut Gleim rechtssicher und den Förderrichtlinien entsprechend sein. „Wir wollen diese flexible Ausschreibung. Daher haben wir um ein Gespräch mit der Vergabestelle beim Regierungspräsidium gebeten“, erläuterte der Bürgermeister. Dann sollen alle Punkte der Ausschreibung genau besprochen werden.

Weil der Abruf der Förderungen bevorsteht, beschloss das Parlament, den Entwurf in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse vorzustellen. In der nächsten Sitzung des Parlaments am 7. November solle dann darüber abgestimmt werden.

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