Gemündener Feuerwehr feiert Karneval

Fliegende Kleider, Liliputaner und Vampire

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König der Löwen

- Gemünen (ug). Ob Chart-Show, Vampire oder Werbung: Vor allem Film und Fernsehen inspirierten die Gruppen der Feuerwehr zu ihren diesjährigen Auftritten. Die Darbietungen ernteten begeisterten Applaus.

Die Karnevalisten der Feuerwehr boten ihren Gästen am Samstagabend beim Feuerwehrfasching wieder ein tolles Programm. Mehr als 50 Mitwirkende, alle in der Feuerwehr aktiv, sorgten im bunt geschmückten Saal des Hessischen Hofs für Stimmung. Vorsitzender Thomas Böhme freute sich in seiner Begrüßung über die vielen Besucher und übergab die Moderation des Abends an seinen Stellvertreter Harald Stehl. Der kündigte gleich zu Beginn einen Höhepunkt an: Die Jugendfeuerwehr zeigte die „Ultimative Chart-Show“, die für viel Erheiterung sorgte. Tim Seiler als Oliver Geissen und Samuel Muvemba als Motsi Mabuse hatten neben Lady Gaga und den Atzen auch Wolfgang Petry eingeladen. Die Auftritte wurden durch unterhaltsame Werbeblocks unterbrochen: Da fuhren die Klitschkos (Sebastian Gleim und Simon Bornmann) mit Fahrrädern durch den Saal und hatten eine ganz besondere Milchschnitte dabei und Bürgermeister Frank Gleim (gespielt von Max Göbel) ließ sich mit einem Knoppers bestechen. Auch der Schuhtick vieler Frauen wurde auf die Schippe genommen. Mit Bobbycar und beleuchtetem Kettcar waren Julian Laufenberg und Celine Krause unterwegs: „Im Wagen vor mir fährt ein schönes Mädchen...“. Der Saal tobte und die Stimmung kochte, als zum Abschluss der Chart-Show die jungen Brandschützer das „Fliegerlied“ tanzten. Beim anschießenden Sketch „Der Heiratsantrag“ ging es etwas ruhiger zu. Der Bräutigam (Wilfried Golde) sprach ein „a“ immer als „u“ und so kam es zu lustigen Missverständnissen bei seiner Braut (Sebastian Gleim) und ihrer Mutter (Daniel Tatay). Als Wahrsagerin trat Ute Golde in die Bütt. In ihrer blauen Kugel gab es so einiges zu sehen und auch der eine oder andere im Saal bekam sein Fett ab. – Die jungen Männer von „Spaß im Quadrat“ machten ihrem Namen alle Ehre und traten als Liliputaner auf. Bei Thomas Böhme, Nils Schnetzler und Tim Becker waren die Arme und Beine etwas kurz geraten, was sie nicht von den lustigsten Verrenkungen abhielt. „Unsichtbar“ waren Chris Bornmann, André Baudisch und Sebastian Trust mit dabei.

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung vom Montag, 30. Januar 2012.

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