Flüchtlings-Container nur in Frankenberg

Der Standort für Flüchtlings-Container an der Ederberglandhalle in Frankenberg: Einer der insgesamt fünf Container ist bereits auf dem früheren Wohnmobil-Platz aufgestellt (im Hintergrund, Mitte). Darauf weist das kleine Schild hin. Fotos: Hoffmeister

Zehn Wohncontainer hat die Stadt Frankenberg für die Unterbringung von Flüchtlingen bestellt. Sie sollen nun an zwei Standorten in der Kernstadt aufgestellt werden.

Frankenberg. Eine wichtige Entscheidung für die künftige Unterbringung von Flüchtlingen ist im Frankenberger Rathaus gefallen. Die bisherige Linie von Bürgermeister Rüdiger Heß, Flüchtlinge möglichst dezentral unterzubringen, lässt sich nach den Worten des Rathauschefs zumindest bei der Aufstellung von Containern („Mobile Homes“) nicht aufrecht erhalten.

„Technische Gründe“ machte Rüdiger Heß am Donnerstag im Gespräch mit der HNA dafür verantwortlich. Auch in anderen Kommunen hatte sich herausgestellt, dass der Anschluss der Mobile Homes an Ver- und Entsorgungsleitungen nicht so einfach zu realisieren ist, wie man sich das zunächst vorgestellt hatte.

Folge: Die insgesamt zehn für Frankenberg bestellten Wohncontainer sollen nun nicht mehr auf mehrere Stadtteile verteilt, sondern an zwei zentralen Standorten in der Kernstadt aufgestellt werden: Je fünf Container sollen auf der bisher für Wohnmobile reservierten Fläche neben der Ederberglandhalle, fünf weitere auf einer Grünfläche an der Ruhrstraße, gegenüber der Einfahrt zum Kreiskrankenhaus, aufgestellt werden.

„Die jeweiligen Ortsvorsteher und Kirchengemeinden sind bereits informiert“, sagte Bürgermeister Heß am Donnerstag. In mehreren Stadtteilen hatte man sich bereits darauf eingestellt, dass in Kürze Wohncontainer aufgestellt werden sollten. (off)

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Quelle: HNA

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