Frankenberg

Förderverein macht Kassensturz

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- Frankenberg (apa). Die Elternvertretung der Edertalschule löst ihre eigene Kasse auf und übergibt die Verwaltung der Spenden an den Förderverein. Zwei Elternvertreter sind nun auch im Vorstand des Fördervereins aktiv.

Die Freunde und Förderer der Edertalschule Frankenberg (FFEF) haben im Jahr 2010 insgesamt knapp 28 000 Euro aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen eingenommen und rund 24 500 Euro für die Schule ausgegeben. Mit einer Summe von 20 700 Euro kam der Großteil der eingegangenen Spenden von Nichtmitgliedern und Betrieben, informierte Kassiererin Jennifer Kolasser die Mitglieder.

Fast 9600 Euro kostete die Herausgabe des Jahrbuches, die durch Spenden und den Verkauf gedeckt wurden. Für das Orchester wurde zwar mit knapp 15 500 Euro das meiste Geld ausgegeben – für Noten, Instrumentenreparatur und Busfahrten –, allerdings betrug die Förderung durch den Verein nur etwa 670 Euro. Den Rest der Summe finanzierte das Orchester selbst durch Eintrittsgelder und sachbezogene Spenden für Projekte wie das „Konzert „Rock meets Classic“.

Mehr als 6000 Euro investierte der Förderverein in neue Podeste für die Kulturhalle, rund 1100 Euro erhielt die Fachschaft Sport für neue Bälle und Trikots. Die Theater-AG erhielt einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro für einen Scheinwerfer, für die Projekttage der Fachschaft Biologie gab der Förderverein 450 Euro aus. Der 351 Mitglieder zählende Verein beschäftigte sich im vergangenen Jahr besonders mit einem Thema: Der Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend überreichte der Beirat den Großteil seines Kassenbestandes in Höhe von 5555 Euro. Zum Ende des Schuljahres sollen die beiden Kassen ganz zusammengelegt werden. Außerdem gehören nun auch zwei Elternvertreter dem Vorstand des Fördervereins an. Er sei froh, dass dieser Schritt geschafft und die Verzahnung gelungen sei, sagte Vorsitzender Helmut Merle.

Mehre lesen Sie in der FZ vom Samstag, 16. April.

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