Frankenberg

SPD fordert Strom, Wasser und Toiletten auf dem Burgberg

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- Weit mehr als 2000 Zuschauer verfolgten im Juni die drei Aufführungen des Festspiels „Die Bürger von Frankenberg“. Fernab der Theaterkritik gab es ein weiteres Gesprächsthema: die Aufwertung des besonderen Veranstaltungsortes.

Die Sozialdemokraten lassen Worten nun Taten folgen: Immer wieder hatte Fraktionschef Harald Rudolph während des Theaterwochenendes im Juni auf dem Burgberg in Gesprächen mit seinen Theaterkollegen der Komödie Frankenberg auf die Besonderheit und Schönheit des Burgberges als Veranstaltungsort hingewiesen – und er war damit auf offene Ohren gestoßen, auch bei den Darstellern, die anderen Fraktionen der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung angehören. „Wir haben alle festgestellt, wie sagenhaft schön dieser Platz ist“, erinnerte Rudolph am Donnerstag im Gespräch mit der Frankenberger Zeitung. „Es wäre einfach schade, wenn der Burgberg nicht viel häufiger für besondere Aktionen genutzt würde.“ Der Kommunalpolitiker aus Viermünden denkt dabei an Theaterveranstaltungen, Musikabende oder auch gesellige Veranstaltungen. Um die Realisierung von Veranstaltungen auf dem höchsten Punkt der Altstadt zu erleichtern – vor allem aus finanzieller Hinsicht – will die SPD-Fraktion die Verbesserung der Infrastruktur in der Parlamentssitzung am 3. September in der Ederberglandhalle thematisieren, denn bis auf einen Wasseranschluss fehlt jegliche Infrastruktur. Mit hohem personellen Aufwand müssen Abwasserleitungen verlegt, mobile Toiletten aufgefahren und Stromkästen installiert werden. In dieser Woche übermittelte Rudolph einen entsprechenden Antrag an den Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse. Abgestimmt werden soll darüber, ob der Magistrat beauftragt wird, auf der Burg alle für mögliche öffentliche Veranstaltungen notwendigen Einrichtungen fest zu installieren. „Hierzu gehören insbesondere Strom-, Wasser und Abwasseranschlüsse sowie eine dauerhafte Toilettenanlage“, heißt es in der Antragserläuterung. „Wir Stadtverordnete sollten diesen Plan als gemeinsame Aktion ange-hen“, betonte Harald Rudolph. „Und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sich für eine solche Maßnahme eine breite Mehrheit finden lässt.“ (rou)

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