Forensik in Hessen: 2013 gab es acht Entweichungen und einen Ausbruch

Gesicherte Station: Das Foto zeigt die Station G 2.4. der Forensik in Haina mit verschlossenem Eingangsbereich. Archivfoto: Biedenbach

Haina-Kloster. Neun psychisch kranke Rechtsbrecher haben sich 2013 aus Vitos-Kliniken für forensische Psychiatrie abgesetzt: Acht sind bei Vollzugslockerungen oder Entlassungsurlauben entwichen, ein Patient ist aus der jugendforensischen Klinik Marburg ausgebrochen. Das teilt der Vitos-Konzern mit, der für den Maßregelvollzug in Hesen zuständig ist.

Ein Patient hat während der Entweichung Straftaten begangen. Der Mann, der in der Hainaer Forensik untergebracht war, hat einen Parkausgang zur Flucht genutzt und sich ins Rhein-Main-Gebiet abgesetzt (HNA berichtete). Dort hat er laut Klinikleiter Dr. Rüdiger Müller-Isberner mehrere Raubüberfälle begangen. Die Polizei ermittelt noch. Der Mann kehrte nach 34 Tagen zurück.

Ein weiterer Patient der Vitos-Klinik für forensische Psychiatrie Haina kehrte von einem Wochenendurlaub einen Tag zu spät zurück. Für beide Hainaer Patienten galt zum Zeitpunkt der Entweichung Vollzugslockerung. (mab)

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Quelle: HNA

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