TSV Frankenau ärgert sich über Abwerbeversuche bei Jugendfußballern

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Gut aufgestellt: Im Vorstand des TSV Frankenau soll die Arbeit auf viele Schultern aufgeteilt werden.

Frankenau. Vorsitzender Meinhard Völker und Spartenleiter Peter Ruhwedel äußerten sich in der Jahreshauptversammlung des TSV Frankenau kritisch zu den Abwerbungsversuchen anderer Vereine bei Frankenauer Jugendfußballern. „Das ist schlechter Stil“, sagte Völker verärgert.

Es mache ihn zornig, wenn „Retorten-Vereine“ in Frankenau „wilderten“.

Sportlich gesehen stünden die Senioren-Fußballer in der A-Liga nicht so da, wie sie es sich erhofft hätten, bedauerte Meinhard Völker, der auch Trainer ist. Ein Grund hierfür sei, dass erfahrene Spieler in der Hinrunde ausgefallen seien. Spartenleiter Peter Ruhwedel war trotzdem optimistisch: „Ich glaube, wir haben gute Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen.“ Der ab Sommer antretende neue Trainer Thorsten Beil sei ein „großer Glücksgriff“. Im Vorstand des TSV Frankenau soll die Arbeit künftig „auf mehrere Schultern“ verteilt werden. Das kündigte Vorsitzender Meinhard Völker in der Jahreshauptversammlung an. „Wir wollen einzelne Mitglieder nicht weiter über Gebühr belasten“, so Völker, der bei den Wahlen für ein weiteres Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Im Vorstandsteam gab es wegen der angestrebten Arbeitsteilung personelle Verstärkung: Erstmals wurde neben Peter Ruhwedel mit Helmut Kümmel ein zusätzlicher 2. Vorsitzender gewählt. Außerdem wurde die Zahl der Beisitzer erhöht. Zu neuen Ehrenmitgliedern wurden Werner Scheerer, Gerhard Schäfer und Karl-Heinz Caspar ernannt.

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Quelle: HNA

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