Frankenau tritt der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) bei

Frankenau. Mit nur einer Stimme Mehrheit hat die Stadtverordnetenversammlung den Beitritt Frankenaus zum Zweckverband der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) beschlossen. 500 000 Euro kostet die Teilhabe an dem lokalen Energieversorger.

Vor der knappen Abstimmung hatten die Parlamentarier intensiv das Für und Wider einer solchen Investition diskutiert.

Eine Entscheidung musste in jedem Fall getroffen werden. Denn die Frist über eine Zusage über die Investition lief nur noch bis zum 31. August. „Wir haben letztmalig die Möglichkeit, dem Zweckverband beizutreten“, erklärte Bürgermeister Björn Brede am Montagabend den Stadtverordneten. Er sprach sich für den Beitritt aus. „Bei einem Zins von drei Prozent und der zu erwartenden Dividende haben wir das Darlehen in 26 Jahren abgelöst.“

EWF-Prokuristin Inken Barth erklärte, welche Vorteile der Beitritt habe. „Sie erhalten dadurch Sitz und Stimme und können Einfluss auf die Energieentwicklung nehmen“, erklärte Barth. Sechs Stimmen von 1324 halten die Frankenauer nun am Unternehmen. „Und das soll so viel Geld Wert sein?“, fragte Horst-Werner Bremmer (Freie Bürger) das Plenum.

Vor allem Harald Dehn (CDU) sprach sich gegen die Investition aus. „Wir spekulieren hier mit Geld, das wir nicht übrig haben. Die Dividende wird nicht 26 Jahre linear stabil sein. Es wird auch Krisen geben, mindestens drei in dieser Zeit“, sagte der Betriebswirt.

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Quelle: HNA

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