Feier im Hessischen Hof

TSV Frankenau: 100 Jahre und kein bisschen alt

Treffen der Generationen: Die jungen Mitglieder des TSV Frankenau lasen aus der Vereinschronik vor. Vor allem die älteren Mitglieder folgten den Berichten mit großem Interesse. Fotos: Schelberg

Frankenau. Vor genau 100 Jahren wurde der Turn- und Sportverein „Jahn“ Frankenau im damaligen Vereinslokal „Hessischer Hof“ gegründet. Dort feierte der Verein nun sein Jubiläum mit zahlreichen Mitgliedern und Ehrengästen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Meinhard Völker folgten die Grußworte der politischen Gäste. Den Glückwünschen von Bürgermeister Björn Brede schlossen sich die Grußworte von Dr. Reinhard Kubat, Reinhard Kahl, Claudia Ravensburg und Iris Ruhwedel an.

In ihren Ausführungen machten sie vor allem deutlich, dass dem TSV Frankenau nicht nur eine sportliche, sondern auch eine kulturelle Bedeutung beigemessen werden kann.

Neben der Sängervereinigung ist der TSV einer der ältesten Vereine in Frankenau und hat so ebenfalls die beiden Weltkriege und die damit verbundenen Entbehrungen miterlebt. Dank ging daher seitens der Redner an jene, die auch in schweren Zeiten den Verein am Leben erhalten haben, sodass der TSV immer Anlaufpunkt für Geselligkeit und Sport gewesen sei.

Ein weiterer Punkt, in dem sich die Ehrengäste einig waren, ist die gut funktionierende Jugendarbeit des TSV. Dies sei letztlich die Basis, um auch weitere 100 Jahre zu bestehen. Wie sehr auch Kinder und Jugendliche in den Verein eingebunden sind zeigte sich daran, dass acht von ihnen in drei Teilen Auszüge der Chronik verlasen. Angefangen von Informationen aus der Gründerzeit bis zu Ereignissen von heute. Gespannt lauschten die älteren Mitglieder dem historischen Abriss, den die Jungen gekonnt vortrugen.

Es folgte die Übergabe der Chronik an den Vorsitzenden Meinhard Völker.

Von Marco Schelberg

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Quelle: HNA

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