Auftakt der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg“ mit viel Folklore

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Erster Rundgang durch die Ausstellung: Gemeinsam stellten (von links) die Projektleiter Josef Schleicher und Jakob Fischer sowie Initiatorin Irina Hoff, Sparkassen-Hausherr Eberhard Lamm und Bürgermeister Rüdiger Heß die Wanderausstellung vor.

Frankenberg. Das Lied vom Böhmerwald, der wehmütige Gesang der wolgadeutschen Auswanderer, die Geschichte vom Kosaken – mit Musik und Tanz demonstrierten die „Singenden Frauen“ aus Korbach mit Irina Hatzke, was es heißt, in verschiedenen Kulturen und Traditionen zu leben.

Sie sorgten vor zahlreichen Gästen für einen farbenfrohen Auftakt der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ in der Frankenberger Sparkassen-Geschäftsstelle an der Uferstraße.

„Es wird soviel über Integration gesprochen, jetzt machen wir mal etwas dafür“, sagte mit Entschiedenheit Eberhard Lamm, Geschäftsbereichsdirektor der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. Man habe gern die Räume der Geschäftsstelle für die Ausstellung als Forum geöffnet, in dem Kultur- und Identitätsbewusstsein geweckt und für mehr Verständnis für die Spätaussiedler geworben werden solle.

Sowohl die Projektleiter der Ausstellung, Jakob Fischer und Josef Schleicher, als auch die Frankenbergerin Irina Hoff, die als 14-Jährige mit ihrer Familie aus Kasachstan nach Deutschland übersiedelte (HNA berichtete), dankten der Sparkasse und der Stadt Frankenberg für die große Aufgeschlossenheit, mit der sie das Thema Integration unterstützt, die Ausstellung und den „Tag der Begegnung“ am 9. September in der Ederberglandhalle vorbereitet hätten.

Bürgermeister Rüdiger Heß überreichte im Gegenzug der engagierten Initiatorin Irina Hoff mit viel Dank einen Blumenstrauß.

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Quelle: HNA

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