Mehr als 100 Exemplare

Faszinierende Welt der Spinnen

Keine Angst vor großen Spinnen: Auch Irina Neufeld und Tochter Maja aus Frankenberg interessierten sich für die Vogelspinnen. Die Spinnen konnten in ihren Terrarien beobachtet werden. Auch eine „Theraphose Blondi“, die weltweit größte Vogelspinne, war zu sehen. Mit bis zu 30 Zentimetern kann sie so groß werden wie ein Pizzateller. 
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Keine Angst vor großen Spinnen: Auch Irina Neufeld und Tochter Maja aus Frankenberg interessierten sich für die Vogelspinnen. Die Spinnen konnten in ihren Terrarien beobachtet werden. Auch eine „Theraphose Blondi“, die weltweit größte Vogelspinne, war zu sehen. Mit bis zu 30 Zentimetern kann sie so groß werden wie ein Pizzateller. 

Bei der artenreichen Ausstellung „Die faszinierende Welt der Spinnen und Insekten“ am Sonntag in der Ederberglandhalle in Frankenberg waren die unterschiedlichsten Tiere zu sehen. 

Im Mittelpunkt standen vor allem die Riesenvogelspinnen - allen voran die „Terapohsa blondi“. Sie ist die Größte ihrer Art.

Allerdings durften die Besucher die Tiere nur anschauen. Obwohl „keine giftigen Exemplare“ dabei waren, so die Veranstalter von der Firma Terra Exotic aus Hanau, war das Anfassen nicht erlaubt.

Mehr als 100 Exemplare waren zu sehen 

In den rund 90 fein säuberlich aufgebauten geschlossenen Glasterrarien wurden mehr als 100 Exemplare gezeigt – neben den Skorpionen und Spinnen auch Riesentausendfüßer, Hundertfüßer, Gottesanbeter, Riesenstabschrecken und Gespensterheuschrecken im Großformat. Nicht nur die Erwachsenen, auch die vielen Kinder waren sehr wissbegierig.

Auch die Eheleute Manfred und Karin Greif aus Frankenberg besuchten mit Enkel Leonard die abwechslungsreiche Ausstellung. „Die Riesenspinnen gefallen mir am besten, manche Exemplare haben sogar ein Fell“, staunte der Siebenjährige - an den Tieren konnte er sich kaum sattsehen.

Auch filmisch hatte die Ausstellung was zu bieten 

Zusammen mit Oma und Opa schaute sich Leonard auch eine atemberaubende, filmische Dokumentation über die Welt der Spinnen und Insekten aus allen Kontinenten an. Darin durften sie viele Einblicke über das Leben und Verhalten der Spinnenarten gewinnen –unter anderem gab es auch viele Informationen über die größte „Killerspinne“ der Welt.

„In dem Film hat man viel Hintergrundwissen über die Tiere erfahren“, merkte Manfred Greif an: Beispielsweise dass der Biss einer Vogelspinne zwar schmerzhaft, aber nicht tödlich ist. „Das Gift einer Vogelspinne wirkt wie Bienengift“, lernten Oma, Opa und Enkel. Allergiker könnten allerdings Probleme bekommen.

Nicht nur Lebendige Exponate waren waren zu sehen 

Neben den lebenden Tieren gab es auch präparierte Spinnen, Skorpione, Mantiden, Phasmiden, Fauchschaben und andere Krabbeltiere zu sehen. Auch etwas ängstlichere Menschen hatten keine Probleme, sich den Insekten und Spinnentieren zu nähern. Zudem gab es auf großen Tafeln auch viele informative und detaillierte Beschreibungen von Lebensräumen, Lebensgewohnheiten und Beute der einzelnen Tiere.

Die kleine Bildungsreise ins Reich der Spinnen und Insekten wurde von den interessierten Besuchern gerne angenommen.

Nicht nur auf anderen Kontinenten muss man sich mit giftigen Spinnen arten auseinander setzen. Auch hier zu Lande gibt es bissige Spinnen die ins Haus kommen.

mjx

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