Umbau in Dörnholzhausen

Jetzt schlägt's 13: Frankenberg macht Trafostation zum Glockenturm

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Die alte Trafostation in Dörnholzhausen soll noch in diesem Jahr zu einem Glockenturm umgebaut werden. 

Im nur 65 Einwohner zählenden Frankenberger Stadtteil Dörnholzhausen können bald wieder die Glocken läuten. Dank eines ungewöhnlichen Projektes.

Im Zuge der Dorferneuerung Geismar/Dörnholzhausen soll die alte Trafostation des Energieversorgers EWF in unmittelbarer Nähe des Dorfgemeinschaftshauses für 50 000 Euro zu einem Glockenturm umgebaut werden. Die Einrichtungen der Trafostation wurden schon vor geraumer Zeit ausgebaut, das schmale, turmartige Gebäude steht seitdem leer.

Den Weg zu der Baumaßnahme machte das Stadtparlament in seiner jüngsten Sitzung in der Ederberglandhalle frei: Es genehmigte eine entsprechende überplanmäßige Auszahlung für das Haushaltsjahr 2019.

„Es freut uns sehr, dass das Projekt Glockenturm nun umgesetzt werden kann. Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Dorfbewohner in Erfüllung“, sagte Ortsvorsteher Matthias Eckel. Dabei erinnerte er daran, dass es in Dörnholzhausen nun schon seit „ewigen Zeiten“ keine Glocken mehr gebe – derzeit werde nur per Hand geläutet, und das auch nur bei Beerdigungen. Laut Eckel soll der Umbau der alten Trafostation zu einem neuen Glockenturm nun noch in diesem Jahr erfolgen.

Eine weitere überplanmäßige Ausgabe von 25 000 Euro genehmigte das Parlament für den Dorfmittelpunkt in Geismar. Dieser soll mit einer neuen Straßenbeleuchtung ausgestattet werden.

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