Sternekoch

Erik Arnecke kochte für 100 Kunden der Frankenberger Tafel

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Sternekoch Erik Arnecke (Mitte) kocht für die Frankenberger Tafel. Hier gibt er ein Essen an Joshua Jungkurt. Dahinter dessen Frau Celine mit Tochter Cedelle Marie (2 Jahre) und Großvater Andreas Jungkurt mit Tochter Chiara Celeste.

Der Frankenberger Sternekoch Erik Arnecke überraschte die Kunden der Tafel am Montag zweierlei Braten und „Herzhaften Grünkohl“.

Zwischen 14 und 17 Uhr hat Arnecke zusammen mit seinem Sous-Chef Eric Zetzsche und der griechischen Köchin Zoi Ernst das Essen an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren ausgegeben, die von der Frankenberger Tafel regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt werden.

Im evangelischen Gemeindehaus Hinstürz hatte Dekanin Petra Hegmann als Vorsitzende der Frankenberger Tafel mit ihren Helfern rund 100 Sitzplätze vorbereitet. Selbst für Blumenschmuck – gestiftet von den Blumen-Twins – war gesorgt

Der Frankenberger bereitete einen freundlichen Empfang

Zunächst kamen die Gäste etwas zögerlich, wurden jedoch von Erik Arnecke gleich am Eingang freundlich in Empfang genommen: „Möchten Sie einen Tee oder einen Kakao für Ihre Kinder?“, fragte der Frankenberger Sternekoch.

Selbst das Geschirr und die Tassen hatte Erik Arnecke mitgebracht – und nahm es anschließend zum Spülen auch wieder mit. „Wir hatten noch Heißgetränke vom Weihnachtsmarkt der Walkemühle“, verriet Arnecke der HNA

20 Kilogramm Krustenbraten vom Schwein, etwa 12 Kilogramm Ochsenbrust und gut 25 Kilogramm Grünkohl hatte das Küchenteam verarbeitet. Die Zutaten wurden von den Firmen Servicebund Korbach (Schwalenstöcker Gantz) und Edeka-Markt Schwebel gestiftet.

Trotz Sternekoch kamen weniger als gedacht

Ich freue mich über den guten Besuch“, sagte Dekanin Petra Hegmann. „Die Leute verbringen hier einige schöne, entspannte Stunden. Und ganz offensichtlich schmeckt ihnen, was Herr Arnecke mit seinem Team gekocht hat.“

Etwa 170 Zusagen hatte die Frankenberger Tafel für das kostenlose Essen des Sternekochs erhalten. Die etwas zögernde Resonanz erklärte sich Dekanin Hegmann zum einen mit der zweiwöchigen Weihnachtspause. Hegmann: „Vielleicht war auch der eine oder andere noch unsicher, ob man das Angebot annehmen kann.“

Kann man – das ist jetzt geklärt: Am Ende strahlte Erik Arnecke zufrieden. Zusammen mit seinem Team hat er viele arme Menschen ein bisschen glücklich gemacht.

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