Unterricht am Montag nicht gefährdet

Sturm über Frankenberg hat Flachdach der Edertalschule erwischt

+
Auf dem Flachdach des Oberstufengebäudes in Frankenberg (rechts im Bild) haben sich am Sonntag durch den Sturm Teile gelöst.

Nach dem Sturmtief "Dragi" am Samstag hat am Sonntag der Nachfolger "Eberhard" für weitere Schäden im Frankenberger Land gesorgt. An der Edertalschule flog das Flachdach des Oberstufengebäudes in Teilen weg.

Der Hausmeister des Frankenberger Gymnasiums hatte gegen 16.45 Uhr die Frankenberger Feuerwehr alarmiert, nachdem er bemerkt hatte, dass sich das Dach des fünfstöckigen Gebäudes gelöst hatte: Das Flachdach wird durch Styropor gedämmt, dass als Abschluss mit einer verschweißten Folie bedeckt ist. Offenbar hatte der Wind die Folie an einer Stelle angehoben und dann nach und nach einzelne Teile des Styropors gelöst. 

Große Brocken des leichten Materials fielen auf den Hinterhof des Schulgebäudes oder flogen bis auf Nachbargrundstücke. Die Feuerwehr informierte die Anwohner deshalb, im Haus zu bleiben und ihre Autos von der Straße wegzufahren. 

Polizei und Feuerwehr sperrten die Hangstraße an der Rückseite des Oberstufenbaus. Auf das Dach zu gehen, um den Schaden zu beheben, sei während des Sturms zu gefährlich, sagte der  stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stroß. Auch die Leiter könne man nicht anstellen. Die Feuerwehr hatte sich die Situation auf dem Dach aus dem Gebäudeinneren durch eine Dachluke angesehen. 

Die Schulleitung sei über den Sturmschaden informiert, sagte der Hausmeister. Der Unterricht am Montag ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht gefährdet. Die Abiturklausuren, die am Montag geschrieben werden, finden ohnehin nicht in dem Oberstufenbau statt, sondern nebenan in der Kulturhalle. Und der Sturm soll sich bis Sonntagabend ohnehin beruhigen, so die Vorhersagen

Bereits am Samstag hatten heftige Windböen für etliche umgestürzte Bäume und andere Schäden im Frankenberger Land gesorgt. Auch am späten Sonntagnachmittag meldete die Leitstelle umgestürzte Bäume aus Burgwald, Ernsthausen, Rosenthal, Gemünden, Neuludwigsdorf und Löhlbach. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare