"Woodion" beim Landeswettbewerb

Frankenberg vertritt Hessen in Berlin

Frankenberg - Mit hohen Erwartungen sind die Schüler der Klasse 12 FOAW zum Junior-Landeswettbewerb gefahren. Erwartungen, die belohnt wurden: Die Viessmann-Schüler dürfen am Bundesfinale in Berlin teilnehmen.

Am Ende stand der erste Platz beim Landeswettbewerb des Junior-Programms. Für die Schüler-Firma Woodion heißt das: „Volle Konzentration auf Berlin“, denn dort findet vom 24. bis zum 26. Juni das Bundesfinale statt. Dabei schien den Schülern der Hans-Viessmann-Schule während des Wettbewerbs die Fälle davon zu schwimmen. Gegen 16 Uhr sollten die Gewinner bekanntgegeben werden: „Wir dachten schon, dass wir nicht mehr drin sind“, sagt der Vorstandsvorsitzende Andreas Kern, doch am Ende wendete sich das Blatt.

Damit dem so war, musste sich die Klasse allerdings ins Zeug legen: Nachdem der Stand aufgebaut war, fanden Gespräche mit verschiedenen Juroren statt. Dann folgte eine 15-minütige Präsentation, in der die Hans-Viessmann-Schüler auf ein neues Produkt setzten: Erstmals präsentierten sie Sonnenbrillen aus Holz. „Damit konnten wir punkten“, berichtet Kern. Die Jury sei davon begeistert gewesen, wie professionell die Frankenberger Schüler das Projekt angingen. Und die Produkte haben sich mittlerweile auch über das Frankenberger Land hinaus verbreitet - bis nach Hamburg oder Lübeck.

Woodion ist aber nicht das einzige Unternehmen der Hans-Viessmann-Schule, dass bei den Juroren punkten konnte. Das Junior-Unternehmen Flappy-Toys, gegründet von Schülern des Standortes in Bad Wildungen, belegte den zweiten Platz - ein Doppelsieg also. Die Wildunger haben sich mit ihren Produkten die Förderung der Integration von Kindern auf die Fahnen geschrieben.

Für das Woodion-Team beginnt nun die Vorbereitung auf Berlin. „Wir planen am Wow-Effekt“, sagt Kern. Sollten die Schüler erneut auf dem ersten Platz landen, qualifizieren sie sich für das Europa-Finale. Aber auch, wenn dies nicht klappen sollte, haben die Schüler Erfahrungen sammeln können: „Das Erlernte ist jetzt schon Gold wert“, sagt Andreas Kern. (ste)

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