Landeswettbewerb: Frankenberg will Lust auf Grün machen

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Aktionen vor grüner Kulisse: Auf dem Frankenberger Burgberg soll eine Messe mit regionalen Anbietern stattfinden. Das Areal wird regelmäßig für ein Zirkusprojekt mit Kindern genutzt. Auf diesem Archivbild vom Juli 2015 bringt Jan Selmar Kindern bei, wie Feuerspucken funktioniert. 

Frankenberg. Die Stadt Frankenberg nimmt am Landeswettbewerb "Ab in die Mitte" teil. Motto: "Lust auf Grün".

Die Bewerbung wurde bis ins I-Tüpfelchen geplant und ausgearbeitet, die Unterlagen sind schon abgeschickt: Die Stadt Frankenberg nimmt auch in diesem Jahr wieder am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ teil.

„Lust auf Grün“ lautet in diesem Jahr das Motto des Wettbewerbs für hessische Kommunen. Von Bürgermeister Rüdiger Heß und seinen städtischen Mitstreitern wurde dieses Motto noch ein wenig erweitert - „vom Burgberg bis zum Ederufer“.

Weitere Ziele im Visier

Der Bürgermeister ist mit seinen Gedanken nämlich schon einen Schritt weiter: In den kommenden Jahren will er zum zweiten Mal die Europeade und zum ersten Mal auch die Landesgartenschau nach Frankenberg holen.

Der Startschuss für den Wettbewerb „Ab in die Mitte“ in Frankenberg soll am Samstag, 4. Juni, beim Wochenmarkt der Landfrauen in der Rathausschirn erfolgen, anschließend sind verschiedene Veranstaltungen mit unterschiedlichen „Netzwerkpartnern“ vorgesehen. Beispielsweise ein „grünes Klassenzimmer“, die Entsiegelung ungenutzter Verkehrsflächen in der Altstadt, Ferienspiele im Grünen und „Grüne Energie für die Mitte“.

Dabei soll unter anderem dargestellt werden, wie die Stadt mit „grüner“ regenerativer Energie aus dem Umland versorgt werden kann oder wie kleinklimatische Verhältnisse im öffentlichen Raum verbessert werden können.

Netzwerkpartner der Stadt sind dabei auch die mit dem Titel „Umweltschule“ ausgezeichnete Burgwaldschule, die Naturschutzjugend, die Edertalschule und auch das Jugendhaus.

5000 Euro Eigenkosten

„Der Landeswettbewerb wird für die Stadt wieder eine runde Sache werden“, ist Bürgermeister Heß überzeugt - auch wenn die Stadt starke Konkurrenz aus vielen Kommunen des Landes haben werde. Die Kosten für die Teilnahme bezifferte Heß mit rund 28 000 Euro, der Eigenanteil der Stadt werde wegen der beantragten Förderung und privater Zuschüsse aber nur bei etwa 5000 Euro liegen. (mjx)

Welche weiteren Veranstaltungen vorgesehen sind, wann die Stadt bereits Preisträger war und welchen Betrag sie dabei gewann, das lesen Sie in der gedruckten Dienstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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