Frankenberg will weitere Zuschüsse für Neugestaltung des Bahnhofs

+
Friedrichstraße: Die Pflasterarbeiten auf den Gehwegen sind zum größten Teil abgeschlossen.

Frankenberg. Für die 8,6 Mio. Euro teure Umgestaltung des Bahnhofs mit Gebäude und Umfeld will die Stadt Frankenberg mehr Fördergeld an Land ziehen. „70 Prozent haben wir, 75 Prozent tun uns gut", sagte Bürgermeister Heß am Mittwoch.

Das Frankenberger Bahnhofsgelände hat sich in den vergangenen Wochen zur Großbaustelle entwickelt. Die Arbeiter hantieren auf Hochtouren, überall wird gebaggert und gebuddelt, schwere Baumaschinen und Kräne sind im Einsatz.

Die meisten Fahrgäste der Bahn nehmen es offenbar gelassen. Eigentlich müssten die Bahnfahrer jeden Tag tief Luft holen, weil sie sich ihren Weg zu den Bahngleisen und zu den Zügen regelmäßig durch die Baufahrzeuge bahnen müssen.

„Die Bauarbeiten laufen super. Es hat noch keine Kritik an der Baustelle gegeben. Die Menschen freuen sich auf das neue Bahnhofsgelände und den neuen Bahnhof. Das wird ein schmuckes Fleckchen Frankenberg werden“, berichtete am Mittwoch Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß vor Ort. Er besichtigte die Großbaustelle am Bahnhof zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert und Mitgliedern des Frankenberger CDU-Stadtverbandes.

Den ursprünglich angedachten Zeitrahmen für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes und die Sanierung des Bahnhofs wird die Stadt allerdings nicht ganz einhalten können. Durch die europaweite Ausschreibung für die Sanierung des Bahnhofs rechnet er allerdings erst im Dezember mit einem genehmigungsreifen Bauantrag für das Bahnhofsgebäude: „Baubeginn wird dann voraussichtlich im Frühjahr 2015 sein“, sagte der Bürgermeister. Anfänglich war der Start für die Bahnhofssanierung schon für diesen August vorgesehen gewesen. (mjx)

Mehr über die Pläne der Umgestaltung lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare