Stadt streut nur noch, wo es unbedingt notwendig ist

In Frankenberg wird das Streusalz knapp

Frankenberg. Wie in vielen anderen Kommunen in Deutschland ist es mittlerweile auch in Frankenberg: die Streusalzbestellungen des städtischen Betriebshofes können nicht mehr bedient werden.

„Bei den Herstellern werden die Autobahnmeistereien und Straßenmeistereien, die die überörtlichen Verkehrswege freihalten müssen, vorrangig bedient. Die Kommunen stehen hinten dran in der Warteschlange“, erklärte der Leiter des städtischen Betriebshofes Martin Hecker. Daher wird die Stadt in den nächsten Tagen nur noch dort streuen, wo besondere Sicherheitsbestimmungen, zum Beispiel die Zufahrt zum Kreiskrankenhaus oder die ehemalige Kreisstraße 117, dies notwendig machen.

In den reinen Wohnstraßen in Wohngebieten wird der Betriebshof in den kommenden Tagen nur noch den Schnee beiseite schieben können und auf den Streusalzeinsatz nach Möglichkeit ganz verzichten. Die Autofahrer werden um entsprechende vorsichtige Fahrweise gebeten.

Bürgermeister Christian Engelhardt bat um Verständnis angesichts der derzeitigen Wintersituation. „Es geht jetzt vor allem darum, die Salzvorräte für die neuralgischen Punkte vorzuhalten“, betonte der Rathauschef. Bei angepasster Fahrweise könne man durchaus auch ohne den Einsatz von Streusalz weiterkommen. (nh/jun)

Quelle: HNA

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