Frische und Vielfalt entdecken

Frankenberger Friedrich-Trost-Schule entwickelt eigenes Ernährungskonzept

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Attraktives Frühstückbüffet: Dazu hatten alle Schüler und Lehrer der Friedrich-Trost-Schule am hessenweiten „Tag der Schulverpflegung“ mit eigenen Küchenideen beigetragen.

Frankenberg – „Vielfalt schmecken und entdecken“ lautete das Motto, und entsprechend vielfarbig war auch das mit Frischeprodukten, Müslischnitten, Aufstrichen und selbst gebackenen Brötchen angerichtete Frühstückbüffet.

Dazu hatten sich die Schüler und Lehrer der Frankenberger Friedrich-Trost-Schule am hessischen „Tag der Schulverpflegung“ in ihrer Aula getroffen.

Und darauf waren sie besonders stolz: Alles hatten sie gemeinsam eingekauft, zubereitet und ausprobiert.

Die ganz große Überraschung des Tages war der neue „Wasserbrunnen“, der von jetzt an in der Frankenberger Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen mit und ohne Kohlensäure jederzeit sprudeln wird.

Mit Hilfe des Fördervereins „Freunde der Friedrich-Trost-Schule“ wurde dieser Trinkwasserspender im Wert von rund 4000 Euro angeschafft und im Beisein der Vereinsvorsitzenden Doris Koch (Frohnhausen) am Tag der Schulverpflegung eingeweiht.

Schulleiterin Kathrin Schäfer dankte dafür dem Förderverein, der seit Jahren unterstützend mithilft, dass an der Friedrich-Trost-Schule an drei Tagen der Woche günstig ein Mittagessen angeboten werden kann, seit zwei Jahren von zwei Köchinnen immer frisch gekocht.

An zwei Tagen der Woche wird für alle Schüler in der ersten Pause für einen Euro ein gesundes Frühstück angeboten, das Schüler selbst mit Hilfe einer Hauswirtschaftskraft vorbereiten. Schon bisher gab es zu den Mahlzeiten kostenlos Mineralwasser, ungesüßten Tee oder selbst gepressten Apfelsaft. „Entsprechend kostenlos fließt nun auch das Wasser aus unserem neuen Wasserbrunnen“, freute sich Rektorin Schäfer.

Daraus wird deutlich: Es gibt nicht nur den einen offiziell ausgerufenen „Tag der Schulverpflegung“, sondern gesunde Ernährung ist ein Schwerpunkt des Schulprofils der Friedrich-Trost-Schule, und im Arbeitslehreunterricht/Hauswirtschaft der Klassen 5 bis 9 werden die Schüler intensiv in die Zubereitung von Speisen eingeführt.

„Das gesamte Kollegium hat an Ernährungsfortbildungen teilgenommen“, berichtet die Schulleiterin. „Und entsprechend wird das Menüangebot nach ernährungswissenschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten sowie mit saisonalen und regionalen Angeboten zusammengestellt.“ Zum Menüangebot gebe es täglich Gemüse, Rohkost oder Salat, die Portionen enthielten 100 Gramm Fleischware an maximal zwei Tagen in der Woche.

Wichtig ist dem Kollegium der Förderschule, dass alle am Ganztagangebot teilnehmenden Kinder auch mitessen. Das Mittagessen kostet in einer Mischkalkulation drei Euro.

„Wir arbeiten kontinuierlich an der Erweiterung des Frühstücks- und Mittagessenkonzeptes hin zum vollwertigen, zuckerreduzierten und ausgewogenem Ernährungsangebot. Das Ganze ist ein langer, aber sehr positiv verlaufender Prozess“, beobachtet die Förderschulrektorin nicht ohne Stolz.

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