Auf dem Frankenberger Hauptfriedhof wurden drei Urnenwände errichtet

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Neue Urnenwände: (von links) Bürgermeister Christian Engelhardt, Ursula Filipczik von der Friedhofsverwaltung und Bauamtsleiter Karsten Dittmar vor einer der neuen Urnenwände auf dem Frankenberger Hauptfriedhof.

Frankenberg. Der Wunsch war in den vergangenen Jahren immer mal wieder an die Stadt herangetragen worden - jetzt wurde er in die Tat umgesetzt: Auf dem Frankenberger Hauptfriedhof wurden für 55 000 Euro drei Urnenwände errichtet, in denen ab sofort 54 Abteilungen für eine Urnenbestattung zur Verfügung stehen.

In jeder Kammer kann die Asche von bis zu drei Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden, je nachdem wie groß die jeweiligen Urnen sind. Die Gebühr für einen Zeitraum von 20 Jahren beträgt 1075 Euro.

Die Urnenfächer sind mit einer Marmorplatte verschlossen, auf der die persönlichen Daten des Verstorbenen eingraviert werden können. Geplant sei eine weitgehend standardisierte Beschriftung, um ein homogenes Bild zu gewährleisten, teilte Bürgermeister Christian Engelhardt mit. Inhaltliche Vorgaben würden jedoch nicht gemacht.

Geöffnet werden könnten die einzelnen Abteile nur mit Spezialwerkzeug, teilte Rolf Schmoock mit, der die Bauleitung inne hatte.

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Quelle: HNA

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