Buch ist in HNA-Geschäftsstelle Frankenberg erhältlich

Frankenberger Heimatkalender für 2018 ist erschienen

+
Der beliebte Frankenberger Heimatkalender, den hier Thea Bangert in der HNA-Geschäftsstelle präsentiert, erscheint bereits im 36. Jahrgang.

Frankenberg. Gegenwart, Vergangenheit und bebilderte Chronikblätter aus der lokalen Geschichte – so präsentiert sich der neue Frankenberger Heimatkalender für 2018.

Der Heimatkalender ist jetzt druckfrisch im Verlag der HNA Dierichs GmbH & Co. KG Kassel im 36. Jahrgang erschienen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verlag mit großem Erfolg die Weiterführung des traditionsreichen Kalenderprojektes übernommen und in dem Frankenberger Stadtarchivar Dr. Horst Hecker einen fachkundigen historischen Betreuer der Beiträge gefunden.

Seit Jahrzehnten hat der Frankenberger Heimatkalender einen festen Leserkreis, der Wert legt auf die gewohnte Form mit Kalendarium und einem Behördenverzeichnis, in dem es sich leicht nachschlagen lässt. Der 42-seitige Rückblick „Von Jahr zu Jahr“, zusammengestellt von Gerhard Meiser, schildert die wichtigsten Ereignisse aus dem Frankenberger Land mit kurzen Texten von Juli 2016 bis zum Juni 2017, diesmal mit noch mehr Fotos. Dabei geht es um fröhliche oder regional wichtige Ereignisse ebenso wie Abschiede von markanten Frankenberger Persönlichkeiten.

Diese Jahreschronik wird in einigen Jahrzehnten ein wertvolles Stück archivierte Heimatgeschichte sein.

Themenauswahl des Frankenberger Heimatkalenders 2018

Dass die Löhlbacher Zimmerleute früher mehr als nur Handwerker, sondern die eigentlichen Baumeister waren, berichtet Heinz Brück. Einen tiefen Einblick in die Geschichte derLengelmühle in Ellershausen, die seit 900 Jahren im Familienbesitz der Battefelds ist, hat Werner Ebert genommen: „Alles ist lückenlos dokumentiert!“ Walter Sellmann würdigt in seinem Aufsatz das künstlerische Schaffen des Dodenauer Lehrers, Künstlers und Karikaturisten Günter Bergknecht. „Putzig, aber Problemtiere“ – so beschreibt mit schönen Naturfotos Gerhard Kalden den Ärger mit den Waschbären.

Den brutalen Raubmord an einem jüdischen Handelsmann, der im Jahr 1812 die Menschen in Rosenthal erschütterte, erforschte Horst Hecker. Wie sah das Städtchen Hatzfeld zu Anfang des 19. Jahrhunderts aus, wenn Landrat Bötticher zum Inspektionsbesuch kam? Armin Sieburghat dessen Berichte ausgewertet und ein detailreiches Bild der ärmlichen Verhältnisse gezeichnet. Über die von den Nachbardörfern Oberorke, Niederorke und Hof Treisbach genutzten Friedhöfe und besondere Denkmäler berichtet Anita Lorenz.

Das Wissen über das Leben und Schaffen des Frankenberger Formenschneiders Philipp Soldan wird auch nach der großen Ausstellung im Reformationsjahr 2017 von Helmut Burger weiter vertieft. Karl-Heinz Hartmannnimmt ebenfalls das Luther-Jubiläum zum Anlass, um die Freundschaft des Reformators mit Eobanus Hessus näher zu beleuchten. Dabei geht er auch auf den Teufelswahn während der Reformationszeit ein. 

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare