Tag der Einsatzkräfte

Frankenberger Hilfsorganisationen zeigten ihr Können

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Acht Hilfsorganisationen präsentierten iam Sonntag beim "Tag der Einsatzkräfte" hre Schlagkraft – von der Bundeswehr bis zum Technischen Hilfswerk. Das Bild zeigt Vertreter aller beteiligten Organisationen mit  Bürgermeister Rüdiger Heß.

Frankenberg – Hochbetrieb herrschte am Sonntag auf dem Gelände rund um das Frankenberger Katastrophenschutzzentrum.

Beim „Tag der Einsatzkräfte“ aus Anlass des Stadtjubiläums „775 Jahre Frankenberg“ stellten sich acht Hilfsorganisationen vor: Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und das Kreiskrankenhaus.

Mehrere Hundert Menschen, darunter viele Familien mit ihren Kindern, erlebten dabei nicht nur die spannende Aktionen und Vorführungen, sondern konnten sich auch von der Leistungsfähigkeit und Schlagkraft der Einrichtungen überzeugen. Alle Organisationen gaben interessante Einblicke in die Rettung und in die technischen Hilfeleistungen - der „Tag der Einsatzkräfte“ war damit auch eine imponierende Leistungsschau. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikzug der Feuerwehr Röddenau.

„Heute können Sie mal einen Sonntag bei den Einsatzkräften sein“, begrüßte Bürgermeister Rüdiger Heß schon am Vormittag viele Besucher. Den Helfern dankte Heß für die Unterstützung beim Stadtjubiläum und bei der Europeade. Dabei betonte er, dass allem das Ehrenamt weiter gefördert werden müsse. „Der Tag der Einsatzkräfte trägt auch zur Nachwuchswerbung bei“, sagte Heß.

Ganz schön schwer: Das Gewicht eines Spreizers, den die Feuerwehr bei Verkehrsunfällen einsetzt, ließen sich (von links) Jens Küthe (Ernsthausen) und Ralf Winter (Friedrichshausen) von Dennis Schäfer demonstrieren.

Der Tag war auch eine große Show – überall gab es Aktionsflächen, an denen sich die Besucher selbst betätigen konnten. Am Kletterturm konnten beispielsweise hohe Höhen erreicht werden, bei den First-Respondern aus Rodenbach durfte ein Defibrillator getestet werden. Das THW feierte nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern hatte auch seine große Palette an Einsatzfahrzeugen dabei – vom Bagger bis zum Kipper.

Interessant war auch der Flugsimulator von Christoph 7: Damit konnte unter anderem ein „Flug“ über das Frankenberger Land unternommen werden. „Christoph 7 fliegt in der Spitze 257 Stundenkilometer“, erklärte Dirk-Uwe Bippart vom Förderverein Christoph 7: „Die Geschwindigkeit beim Transport von Patienten liegt bei etwa 230 Kilometern pro Stunde.“ In alten Polizeiuniformen, noch im militärischen Schnitt, präsentierten sich die früheren Beamten Lothar Guth, Reiner Gasse und Walter Schäfer von der Polizeistation Frankenberg - diesmal mit einem BMW-Gespann R 60 von 1955.

Am Sonntagnachmittag gab es noch zwei weitere Höhepunkte für die Besucher: Die Feuerwehr demonstrierte eine Höhenrettung, die Polizei zeigte eine Übung mit der Hundestaffel.  mjx

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