Frankenberger Kammerchor begeisterte mit dem Kontrast der Klangwelten

Junger Virtuose: Alexander Toepper überraschte an der Orgel nach einem braven Stanley-Voluntary mit provokanten Albright-Etüden.

Frankenberg. Gravitätische Krönungsmusik für den englischen König James II. und ein festliches Te Deum von Henry Purcell (1659-1695), eine argentinische Messe von Ariel Ramirez (1921-2010), dazu ein gewohnte Tonräume überschreitendes Orgelwerk des Amerikaners William Albright (1944-1998).

Historische Epochen und musikalische Welten begegneten sich in anregendem Kontrast und höchst qualitätvoller Interpretation beim Konzert des wieder zurückgekehrten Frankenberger Kammerchors am Wochenende in der katholischen Pfarrkirche St. Marien in Frankenberg. Zielsicher und mit langem Atem, von vielen unterstützt, bereitete Johanna Tripp, bekannte Solistin, Chorleiterin und Studentin der Musikhochschule Detmold, mit chorerfahrenen Sängerinnen und Sängern aus der Frankenberger Region dieses Konzertereignis vor.

Auf ihre Initiative hin war der Frankenberger Kammerchor vor zwei Jahren zu neuer Aktivität erweckt worden. Sie präsentierte das Ensemble in stimmlicher Hochform, dynamisch akzentuiert und mit klar konturierten Klanglinien, führte es mit dem sensibel agierenden Marburger Kammerorchester ebenso sicher durch die barocke Tradition wie ein junges Instrumental-Ensemble durch die südamerikanische Folklore.

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Quelle: HNA

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