Neue CD von Frankenberger Komponist Jochen Lehnert: "Alien Food"

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Jazz-Leckerbissen für Außerirdische: "Alien Food" heißt die neue CD, die der Frankenberger Komponist Jochen Lehnert jetzt fertig gestellt. Dazu benutzte er das Keyboard, den Computer und ein elektronisches Windinstrument (links).

Frankenberg. Was entsteht, wenn ein irdischer Vollblut-Pianist, hochtechnisch ausgerüsteter Computer-Magier und kreativer Arrangeur die Zutaten in seiner digitalen Soundküche mixt? 

Fantastisch fremdartige Klangspeisen für Außerirdische, "Alien Food", so der Titel des neusten Albums, das der Frankenberger Komponist Jochen Lehnert fertig gestellt hat und nun der Öffentlichkeit serviert.

Herausgekommen ist ein rein instrumentales Menü aus straightem, kraftvoll getriebenem Jazz, rhythmisch-frischen Elementen von Funk (schon mal im ungewöhnlichen 11/8-Takt), apart-wechselhafter Harmonik und einfallsreichen melodischen Figuren, die der Meister seinem Keyboard entlockt.

Wochenlang hat Jochen Lehnert am Computer gearbeitet, Sounds arrangiert und mit dem "EWI" (Electronic Wind Instrument) Solostimmen selbst gespielt. "Der Computer ist wie Magie", sagt er - aber so ganz in diesem digitalen Klang-Kunstraum schweben will er dann doch nicht.

Er griff deshalb bei einigen seiner Stücke auf ganz reale Musiker aus seinem Freundeskreis zurück: George Matoian mischte mit seinem Alt-Saxophon kräftige Farben hinzu, Martin J. Fischer würzte die Stücke "Melting The Cheese" und "Something Sticks To The Plate" mit seiner Trompete. Mit fulminanten Gitarrensolos garnierte Michael Zilcher "Squeeze My Muffin" und "Useless Juice".

Von Karl-Hermann Völker

Mehr über Jochen Lehnert und seine musikalische Philosophie lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

 

Quelle: HNA

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