Frankenberger Liebfrauenkirche: Die Sanierung hat begonnen

Strategie zur Sanierung: Fachleute für Denkmalpflege trafen sich am Mittwoch, um den ersten Bauabschnitt der Konservierung der Liebfrauenkirche zu beraten. (von links) Denkmalpfleger Dr. Bernhard Buchstab, Architekt Johann Heinrich Berghöfer, Diplom-Restaurator Sven Raecke, Architekt Bernd Berghöfer und Pfarrer Christoph Holland-Letz.

Frankenberg. Restauratoren haben damit begonnen, die Frankenberger Liebfrauenkirche - ein Denkmal von nationaler Bedeutung - zu sanieren.

Laut Pfarrer Christoph Holland-Letz sowie den Architekten soll das bald 725 Jahre alte Frankenberger Gotteshaus in kleinen Schritten renoviert werden, zunächst mit der von 1370 bis 1380 an die Liebfrauenkirche angebaute Marienkapelle.

Das Sanierungskonzept der Bauplaner und des Restaurators errechnete für das gesamte gotische Kirchengebäude einen Bedarf in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro. Zunächst soll die Marienkapelle vor dem weiteren Verfall geschützt werden. Es gebe Sandsteinteile, die im nächsten Winter herunterfallen würden, erläuterte Pfarrer Holland-Letz am Mittwoch bei einem Ortstermin.

400 000 Euro stehen dafür zur Verfügung, davon wird sich die Landeskirche allein mit 250 000 Euro beteiligen. 100 000 Euro gibt es von der Denkmalpflege, 50000 Euro gibt das Land Hessen für das Frankenberger Baudenkmal. „Es kann erst einmal nur eine Notsicherung sein“, sagte am Mittwoch Denkmalpfleger Dr. Bernhard Buchstab.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare