Frankenberger Lions Club feierte 40. Geburtstag

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Gastredner: Der gebürtiger Frankenberger und „Zeit“- Redakteur Dr. Jochen Bittner.

Frankenberg. Dr. Hans Hermann Dietrich und Dr. Friedrich Krapf waren zwei der Gründungsmitglieder des Frankenberger Lions Club, der am 12. Mai 1973 unter der Patenschaft des Bad Wildunger Lions Club seine Charterurkunde ausgehändigt bekam und damit in die internationale Lions Organisation aufgenommen wurde.

Bei der Charterfeier zum 40-jährigen Bestehen wurden die Männer der ersten Stunde jetzt für ihr Engagement ausgezeichnet:

„Mit der Verleihung des Presidents Appreciations Award wollen wir unsere Wertschätzung ausdrücken und Ihnen für ihr Engagement sehr herzlich danken“, sagte der Präsident des Frankenberger Clubs, Adam Daume, vor rund 140 geladenen Gästen im Dampfmaschinenmuseum Schreufa.

Den beiden Jubilaren sei es wichtig gewesen, sich neben einem erfüllten Berufsleben auch sozial zu engagieren und etwas von dem positiv Erfahrenen in ihrem Leben an Mitmenschen zurückzugeben, die weniger Glück im Leben gehabt hätten.

Ehrensache: District Govenor Martin Ebert (links) und der Präsident des Lions Clubs Frankenberg, Adam Daume (rechts), ehrten verdiente Mitglieder auf der Charterfeier. Hier von links: Gründungsmitglied Dr. Hans Hermann Dietrich, Jörg Braun, Gründungsmitglied Dr. Friedrich Krapf und Tony Burke vom befreundeten Lions Club im englischen Farnham.

Neben zahlreichen Projekten im europäischen Ausland, habe der Frankenberger Lions Club in den vergangenen 40 Jahren auch viele lokale Einrichtungen, Vereine und Einzelpersonen finanziell unterstützt, sagte Präsident Adam Daume und verwies auf die am Abend der Charterfeier herausgegebene Chronik, in der die Aktivitäten der letzten 15 Jahre aufgeführt sind.

Auf das soziale Engagement des Frankenberger Lions Club ging auch Gastredner Dr. Jochen Bittner ein. Der gebürtige Frankenberger wagte einen „Vorstoß zu einer seltenen Spezies“ und setzte sich humorvoll und kritisch mit der Bedeutung und dem Einsatz der Lions Clubs auseinander. Der Lions Club sei „so etwas wie das Schnabeltier der gesellschaftlichen Zoologie“.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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