Video: Wir haben die Fahrgeschäfte auf dem Frankenberger Pfingstmarkt ausprobiert

Frankenberger Pfingstmarkt: Wir testen die Karussells 

Frankenberg. Riesenrad, Breakdance, Discofieber und Inifinity – auf dem Frankenberger Pfingstmarkt wimmelt es vor Fahrgeschäften und Jahrmarktsattraktionen. Wir haben sie getestet. 

Dreimal in meinem Leben hatte ich schon Todesangst: bei einem Autounfall mit mehreren Loopings, bei einem Flug durch einen schweren Sturm über dem Atlantik und schließlich am Donnerstag ganz kurz. Auch da spielten Überschläge eine entscheidende Rolle, denn für unseren Karusselltest auf dem Pfingstmarkt durfte ich mich auch in „Infinity“ setzen.

Und das war zu viel für mich, meinen Kreislauf und meinen Magen. Dabei fing unser Test so harmlos und entspannt an.

Station 1: Riesenrad

Das Liberty Wheel bietet einen grandiosen Ausblick von der eingerüsteten Liebfrauenkirche über das Kreiskrankenhaus bis hin zur Eder. Es eignet sich gut als Ausgangspunkt und um sich einen Überblick über die Wehrweide zu verschaffen. Geeignet für: Menschen ohne Höhenangst, die gemütlich einen Blick von oben auf Frankenberg werfen wollen.

Station 2: Fuzzys Lachsalon 

Ein Spaßhaus im Wild-West-Look mit Mini-Freifallturm, Wackelböden, Verzerrspiegeln und XXL-Rutsche. Geeignet für: Menschen, denen das Geisterdorf zu gruselig ist, die von jüngeren Pfingstmarktbesuchern begleitet werden und die Leute, die wissen wollen, wie sich Cowboys einst nach einem längeren Salonbesuch gefühlt haben.

Station 3: Discofieber

Sieht harmlos aus, ist es aber nicht.

Zwei Angsthasen beim Test: HNA-Mitarbeiterinnen Michaela Pflug und Evelyn Paul testen auf dem Frankenberger Pfingstmarkt Karussells.

Wer keine Kraft hat, könnte mit Pech einmal quer über den Karussellteller rutschen. Das Fahrgeschäft erzeugte bei unserem Test mit lauter Mädels die meisten Schreie. Geeignet für: Menschen, die den Megapark auf Mallorca gern mögen und ein Work-out für die Oberarme brauchen. Extra Tipp: In die

Ecken an den Ausgängen setzen, da kann man sich besser festhalten.

Station 4: Infinity

Mit 65 Metern Höhe hat man hier theoretisch den besten Ausblick über die Stadt – zumindest, wenn man die Augen auflässt. Die Fliehkräfte sind groß, aber erträglicher als in manch anderen Fahrgeschäften, wie Breakdance und Mr. Gravity, wo man schneller in verschiedene Richtungen katapultiert wird. Geeignet für: Menschen, die bald einen Bungeesprung planen und andere Menschen gerne mit Geschichten ihrer Waghalsigkeit beeindrucken.

Stationen 5 und 6 wären Breakdance und Starlight gewesen, zwei meiner Lieblingskarussells aus meiner Jugend, als mein Magen und meine Nerven noch stärker waren. Denn nachdem ich aus dem Infinity wackelte, erntete ich schon mitleidige Blicke meiner Kollegen.

Ich gebe offen zu: Ich konnte nicht mehr. Der am Nachmittag gegessene Kuchen drohte sich zu verabschieden und ich bin selten so froh gewesen, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Battefeld 

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