EloKa-Spezialisten fahren nach Spanien

Frankenberger Soldaten bei NATO-Manöver

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Soldaten des EloKa-Bataillons während einer Übung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder im vergangenen Jahr. Dort haben sich die Frankenberger Einsatzkräfte auf das Manöver „Trident Juncture 2015“ vorbereitet.Foto: Archiv

Frankenberg - 36.000 Soldaten aus allen NATO-Mitgliedsländern absolvieren ab Ende September das Manöver "Trident Juncture 2015". Unter ihnen sind auch 31 Spezialisten der elektronischen Kampfführung (EloKa) aus Frankenberg.

Die Frankenberger Soldaten gehören zu den 3000 Bundeswehr-Angehörigen, die ihr Können bei der NATO-Großübung Trident Juncture 2015 unter Beweis stellen. Die Aufgabe der fünften Kompanie des EloKa-Bataillons 932 aus Frankenberg ist es, den Gefechtsverband – bestehend aus Jägern, Pionieren, Versorgern, Aufklärern und Sanitätern – bei der Beurteilung der Feindlage zu unterstützen.

Mit ihrer Technik sind die Frankenberger Spezialisten in der Lage, moderne Kommunikations- und Datenverbindungen aufzuklären und zu lokalisieren. Das muss möglichst schnell geschehen, damit die Lageinformationen über den Feind immer aktuell sind und der für die Übung aufgestellte Gefechtsverband 233 vom Informationsvorsprung profitiert.

Die Vorbereitung der Frankenberger Soldaten laufe in mehreren Phasen seit Beginn 2015, erklärte Kommandeur Oberstleutnant Holger Schmör der FZ. Zuerst stehe die Ausbildung an den jeweiligen Aufklärungssystemen im Vordergrund, um für jeden Soldaten die Fachkenntnis auf aktuellsten Stand zu bringen.

Im Zuge der diesjährigen Bataillonsübung vom 14. bis 19. Juni auf dem Truppenübungsplatz Baumholder führte der Bataillonskommandeur die Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Systeme und des Personals durch. Auch in Frankenberg haben sich die Soldaten auf ihren Einsatz bei der Großübung vorbereitet.

„Derzeit laufen die Verlegeplanungen, um die Fahrzeuge bestmöglich nach Spanien in den Übungsraum zu verbringen“, sagte Schmör. Dort erfolge im Oktober die Verbindungsaufnahme mit dem zu unterstützenden Kampftruppenteil. Erst im November werden die Frankenberger dann wieder nach Hause zurückkehren.

Das Bataillon stellt die Aufklärungssensorik EULe sowie Transport- und Führungsfahrzeuge zur Verfügung. Insgesamt beteiligen sich die 31 Soldaten aus Frankenberg mit elf Fahrzeugen an der Übung, sie werden bei Saragossa stationiert.

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