Frankenberger  Team bereitet ökumenischen Weltgebetstag vor

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Trikolore und Eiffelturm: Ganz im Zeichen Frankreichs steht dieses Jahr der Weltgebetstag der Frauen. Die Frankenberger Frauengruppe probt schon für den Gottesdienst am 1. März.

Frankenberg. „Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“ ist das Motto des Weltgebetstages der Frauen 2013, der in diesem Jahr in Frankenberg auch wieder von evangelischen und katholischen Frauen als Zeichen sichtbarer Ökumene gemeinsam vorbereitet wird.

Zum Gottesdienst am kommenden Freitag, 1. März, ab 19 Uhr im Gemeindehaus auf der Burg hinter der Liebfrauenkirche lädt diese Frauengruppe ein.

Im Blickpunkt dieses Gottesdienstes steht das Nachbarland Frankreich, das viele Frankenberger schon durch Urlaube oder Städtepartnerschaften kennen gelernt haben. Aber Frankreich ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch ein Zufluchtsland für Asylsuchende.

Außerdem gehören in Folge der Kolonialgeschichte zum Land auch einige Überseedepartements, zum Beispiel Guadeloupe und Martinique in der Karibik. „Dies führt dazu, dass in Frankreich ungefähr ein Viertel der Menschen einen Migrationshintergrund hat“, hat die Frankenberger Projektgruppe festgestellt.

Das Frankenberger Team zum Weltgebetstag hat sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und einen eindrucksvollen Gottesdienst vorbereitet. Begleitet wird diese Begegnung traditionell mit vielen Bildern, landestypischer Musik und neuen Liedern. „In diesem Gottesdienst können wir erleben, dass wir unsere Verschiedenheit auch als Reichtum feiern können.

Da geteilter Reichtum allen gut tut, geht die Kollekte in diesem Jahr unter anderem die französische Organisation ‚La Cimade’, die Flüchtlinge und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützt“, erklärte Siglinde Bastet, die die Frankenberger Projektgruppe vertritt.

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Quelle: HNA

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