Frankenberger Tor: Kaufleute hoffen auf Effekt für Fußgängerzone

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Seit dem 2. März geöffnet: Das neue Einkaufszentrum Frankenberger Tor.

Frankenberg. Der Kaufmännische Verein Frankenberg (KVF) setzt viel Hoffnung in die grundhafte Erneuerung der Fußgängerzone. Das sagte der Vorsitzende des KVF, André Kreisz, der HNA.

Und nach der Eröffnung des Frankenberger Tors hoffen die Kaufleute auch durch das neue Einkaufszentrum auf einen positiven Effekt für die Fußgängerzone.

„Das Einzugsgebiet Frankenbergs umfasst schon heute mehr als 60.000 Menschen. Diese Zahl versuchen wir nun gemeinsam zu steigern“, sagte Kreisz einige Tage nach der Eröffnung des Frankenberger Tors.

Der Investor habe in das Einkaufszentrum viel Geld investiert, so Kreisz, und die Gestaltung der Einzelhandelsflächen habe zu einer modernen und zeitgemäßen Optik geführt. „Entscheidender als die Optik ist für Kaufleute jedoch, ob mit dem Projekt die gesteckten Ziele erreicht werden. Die Mieter sind mit dem Start sehr zufrieden, hoffen wir, dass sich auch alle anderen Ziele umsetzen lassen“, so der KVF-Vorsitzende.

Kreisz würde es begrüßen, wenn das Center-Management des Frankenberger Tors dem Kaufmännischen Verein beitreten würde. „Die Plattform KVF ist die ideale Möglichkeit, alle Stärken zu bündeln und Synergien zu wecken.“ Der Verein würde sich freuen, wenn das Frankenberger Tor auch das KVF-Werbemedium „Extrablatt“ mit einer Auflage von 65.000 Exemplaren für Marketing nutzen würde. „Der Ankermieter Herkules ist im Übrigen bereits seit vielen Jahren Mitglied des KVF und unterstützt uns vorbildlich“, berichtete André Kreisz.

Laut Bürgermeister Heß werde das Thema Einkaufen - neben Gastronomie, Wohnen und anderen Themen - im Integrierten Handlungskonzept eine Rolle spielen. Ein Fachbüro werde dieses Konzept mit Zielen der Stadtsanierung erstellen. Und im Kernbereichsmanagement gehe es auch um die Verbindung zwischen Frankenberger Tor und Fußgängerzone.

Wie berichtet, soll die Fußgängerzone bis Ene 2016 in vier Abschnitten saniert werden und unter anderem neues Pflaster bekommen. Zudem wird ein Wasserpark mit Öffnung zur Eder gebaut. Aktuell gibt es 15 leerstehende Läden in der Neustädterstraße.

Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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