Frankenberger Tor: Kunden wünschen sich Verbesserungen

Wo kann man sich hier mal hinsetzen? Das fragen sich Kunden des Frankenberger Tors. Projektleiter Arno Jansen sagt der HNA, dass Sitzgelegenheiten noch aufgestellt würden. Fotos:  Paulus

Frankenberg. Das Einkaufszentrum Frankenberger Tor ist vor Wochen eröffnet worden. Für manche gibt es schon jetzt Dinge, die sie verbessern würden, wie sie der HNA gesagt haben.

Dazu gehört etwa die Ausfahrt vom Parkdeck. Auch Sitzgelegenheiten oder einen Geldautomaten wünschen sich viele.

Wir haben mit Arno Jansen, Projektleiter des Tor-Investors Ten Brinke, einige dieser Verbesserungsvorschläge besprochen. Vieles davon habe er auch schon gehört, sagt Jansen. „Man kann aber nicht alles machen, was man sich wünscht." Er selbst höre fast nur positive Meinungen zum Frankenberger Tor.

Bei diesen Themen hat die HNA nachgehakt:

Fehlende Sitzgelegenheiten

Einige Kunden des Frankenberger Tors haben der HNA gesagt, dass ihnen Sitzgelegenheiten in der Passage fehlen, also im Mittelgang zwischen den Geschäften. Projektleiter Arno Jansen kenne diesen Wunsch der Kunden, sagt er. Und er verspricht: „Es kommen noch Sitzgelegenheiten dorthin. Man kann aber auch nicht einfach Holzbänke dort hinstellen“, sagt Jansen und verweist auf Brandschutzauflagen, bei denen es auch um Fluchtwege geht.

Stau an der Ausfahrt

Zu Stoßzeiten kann es vorkommen, dass sich die Autos, die vom Parkdeck fahren wollen, die komplette Rampe hoch bis auf das Parkdeck zurückstauen. Denn wer unten an der Siegener Straße nach links in Richtung Ortsausgang ausfahren will, der muss Autos auf beiden Fahrspuren der Siegener Straße durchlassen.

Ein HNA-Leser hat deshalb vorgeschlagen, dass die Ausfahrt aus dem Parkdeck nur nach rechts in Richtung Röddenauer Straße möglich sein sollte, „da die paar Autos, die links abbiegen wollen, den gesamten Parkverkehr lahmlegen“. Arno Jansen hält das für keine gute Idee: „Wenn man allen Verkehr über die Ampel zur Röddenauer Straße führen würde, würde das dort zu mehr Stau führen.“

Allgemein glaubt Jansen, dass sich die Parksituation am Frankenberger Tor eingespielt habe. „Ich habe auch von den Nachbarn nichts mehr gehört“, sagt er. Wie berichtet, hatten sich andere Geschäfte rund um das Einkaufszentrum - unter anderem Tegut - beklagt, dass Kunden des Frankenberger Tors ihre Parkplätze belegen würden. Weiterhin muss man aber wohl damit rechnen, an einkaufsstarken Tagen wie dem Samstag oder vor Feiertagen keinen der 280 Parkplätze auf dem Parkdeck des Tors zu bekommen.

Fehlender Geldautomat

„Es fehlen Geldautomaten heimischer Banken“, sagt ein Tor-Kunde der HNA. Das ist aber offenbar leichter gesagt als getan: Allein die Anschaffungskosten für einen Geldautomaten liegen bei rund 20.000 Euro, teilt die Frankenberger Bank als eines der heimischen Geldinstitute auf HNA-Nachfrage mit. „Und im Umkreis von 250 Metern um das Frankenberger Tor herum gibt es drei Filial-Banken, die bereits mehrere Geldautomaten zur Verfügung stellen. Diese sind in weniger als fünf Gehminuten erreichbar“, erläutert Dirk Paulus von der Frankenberger Bank und meint damit neben der eigenen Filiale die der Volksbank Mittelhessen und der Sparkasse Waldeck-Frankenberg.

„Da wir bereits in unserer Hauptstelle drei Geldausgabeautomaten für unsere Kunden bereitstellen, haben wir uns gegen einen weiteren Automaten im Einkaufszentrum entschieden“, sagt Paulus. „Zudem ist es in den meisten Geschäften möglich, bargeldlos zu bezahlen.“

Was Jansen zur Kritik an einem fehlenden Imbiss im Frankenberger Tor sagt, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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