Frankenberger Verein ermöglicht neues Zuhause für Kinder in Togo

Freudiger Moment: Das Bild zeigt Initiator Walter Tatzel (links) bei der Eröffnung des Waisenhauses in Togo zusammen mit Wilhelm Hillebrand von Fingerhaus (vierter von links) und Würdenträgern der westafrikanischen Stadt Kpalimé.

Frankenberg. Togo ist mit rund 5500 Flugkilometern Entfernung weit weg von Frankenberg. Auch die Probleme des Landes sind von uns weit entfernt: Eine Kindersterblichkeit von 7,78 Prozent (Deutschland: 0,38 Prozent) sind bittere Realität in dem afrikanischen Land, das zu den ärmsten der Welt gehört.

Um einigen jungen Menschen in Togo zu helfen, hat der Frankenberger Verein zur Förderung von Bildung und Ausbildung mithilfe von Spenden ein Waisenhaus in Togo gebaut.

Der Verein hat seit 2009 das Ziel verfolgt, ein Waisenhaus in Kpalimé an der Grenze zu Ghana zu errichten. Vorsitzender und Initiator Walter Tatzel war an die Frankenberger Fertighausfirma Fingerhaus herangetreten, die das Projekt seitdem unterstützt. Gemeinsam mit 80 Subunternehmern und Lieferanten wurden 65.000 Euro Spendengelder für den Bau gesammelt. Bei einem Empfang bei Fingerhaus in Frankenberg wurde den Spendern nun gedankt und präsentiert, was ihre Gelder bewirkt haben.

Eine Kühltruhe, Stromversorgung, sanitäre Anlagen oder eine Küche: All das ist in Togo keine Selbstverständlichkeit, im neuen Waisenhaus aber vorhanden. Davon können die kleinen Waisen künftig profitieren. Vier Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren sind bereits eingezogen. Insgesamt können bis zu 20 elternlose Kinder dort ein neues Zuhause finden.

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Von Sina Beutner

Quelle: HNA

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