Dodenau: Beckenrand wird saniert

Die Freibad-Saison ist nicht gefährdet

+
Der Beckenkopf des Dodenauer Freibads muss erneuert werden. Bei den Arbeiten sollen möglichst viele freiwillige Helfer aus dem Dorf eingebunden werden. Das soll die Kosten niedrig halten.Foto: Mark Adel

Battenberg-Dodenau - Damit große und kleine Wasserratten sich im Sommer wieder im Dodenauer Freibad austoben können, sind einige Arbeiten am Becken nötig. Die Bürger sollen mit Eigenleistungen die Kosten möglichst gering halten.

Einen Förderverein, wie im vergangenen Jahr von Bürgermeister Heinfried Horsel angeregt, wird es zwar nicht geben. Die Dodenauer wollen aber zum Erhalt des Schwimmbads beitragen. Auf rund 48.000 Euro bezifferte Wolfgang Stein in der jüngsten Ortsbeiratssitzung die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten. Sie sind nötig, weil Wasserrohre undicht geworden sind. Im vergangenen Jahr waren 10 bis 15 Kubikmeter Wasser verloren gegangen. Außerdem muss der Beckenkopf des 37 Jahre alten Schwimmbads erneuert werden.

Vom ursprünglichen Plan, die Arbeiten in zwei Bauabschnitten zu erledigen, wurde inzwischen Abstand genommen. „Wir wollen keine ewige Baustelle“, sagte Bürgermeister Horsel auf FZ-Anfrage. Die Bereitschaft der Dodenauer zu Eigenleistungen und die positiven Signale aus dem Dorf seien ausschlaggebend gewesen, dass in den Haushalt Geld für die Sanierung bereitgestellt wird. Dadurch sollen 11.000 Euro gespart werden. Auch der Bauhof wird – so weit möglich – eingebunden. Aufgaben, die freiwillige Helfer übernehmen können, seien beispielsweise das Entfernen und erneute Verlegen der Platten und Fließen. „Wir wollen das auf viele Schultern verteilen“, betonte Ortsvorsteher Wolfgang Stein.

Die Arbeiten sollen nicht auf die lange Bank geschoben werden – zu groß wäre die Gefahr, dass das Bad während der Saison geschlossen werden müsste. Baubeginn Ende März Wenn die Witterung es zulässt, ist Baubeginn Ende März. Dann könnte das Schwimmbad zur Sommersaison Ende Mai wieder öffnen. Weiterer Sanierungsbedarf sei in nächster Zeit nicht zu erwarten, sagt der Bürgermeister. „Die Technik ist auf dem aktuellen Stand.“ Allerdings stünden noch einige „kosmetische Arbeiten“ an. Auch dabei hofft er auf Eigenleistungen. „Das ist eine schöne Aufgabe, die Ehrenamtliche übernehmen können.“ Etwa 10?000 Badegäste werden Jahr für Jahr gezählt. Das Freibad hat für den Luftkurort auch eine touristische Bedeutung. Viele der Gäste kommen aus benachbarten Gemeinden.

Für die Stadt Battenberg fallen Betriebskosten von etwa 30.000 Euro im Jahr an. (da)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare