Freie Bahn für Nahwärme in Gemünden

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Weg mit der alten Anlage: Bürgermeister Frank Gleim und das Stadtparlament haben den ersten Schritt hin zu einer Energieversorgung durch Nahwärme in Gemünden gemacht.

Gemünden. Frank Gleim öffnet die Tür. Der Blick fällt unmittelbar auf die rieisige Heizungsanlage, die im Keller des Bürgerhauses steht und konsequent arbeitet.

Wenn es nach dem Bürgermeister und dem Stadtparlament geht, hat die Anlage bald ausgedient. In der Wohra-Stadt soll, wenn möglich zügig, ein Nahwärmenetz zur Energieversorgung mehrerer öffentlicher Gebäude umgesetzt werden.

Die Stadt Gemünden hatte vor einigen Monaten bei der Firma Viessmann in Allendorf-Eder eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese kostete etwas mehr als 4000 Euro und wurde zu 60 Prozent gefördert. Das Ergebnis liegt jetzt vor, und aus Sicht der Experten spricht in Gemünden nichts gegen eine Nahwärmevollversorgung.

„Die Untersuchung ergab, dass ein Umstieg auf eine regenerative Nahwärmeversorgung auf Basis von Holzpellets mittel- und langfristig betriebswirtschaftlich ist“, betont der Bürgermeister. Die andere Variante mit Holzhackschnitzeln sei zwar auch interessant, doch der Betrieb einer Hackschnitzelheizungsanlage sei etwas aufwändiger und damit teurer.

Von Philipp Daum

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Quelle: HNA

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