Bromskirchen

Frese will Bürgermeister in Bromskirchen bleiben

- Bromskirchen.Der parteilose Karl-FriedrichFresewill Bürgermeister in Bromskirchenbleiben: Er strebt bei der Direktwahl am 22. August seine vierte Amtszeit an.

Als Bürgermeister habe er die Pflicht, die Gemeinde als Ideengeber immer neu auszurichten und zu überlegen, wie sich neue Projekte gut umsetzen und günstig finanzieren ließen. Außerdem sei der Bürgermeister eine Art Außenminister, der die Gemeinde gut verkaufen müsse, sagt Frese. Er stelle sie nach innen gegenüber den Bürgern dar und vertrete sie nach außen, ob in Verbänden oder durch Öffentlichkeitsarbeit. „Wichtig ist, den Menschen eine positive Grundstimmung zu vermitteln, sie sollen stolz sein auf ihre Gemeinde“,

Aber auch die Infrastruktur habe sich verbessert, sagt Frese. Heute sei die Wasserversorgung modern, die Kanalisation saniert, die Kläranlage sei als drittbeste im Kreis prämiert worden, alle Gemeinschaftseinrichtungen seien renoviert worden, die Kindertagesstätte erhält gerade einen Hort-Anbau. Auch die meisten Gemeindestraßen seien hergerichtet, sagt Frese. Für alle Arbeiten habe die Gemeinde Fördergelder erhalten.

Pläne für die nächste sechsjährige Amtszeit hat er bereits in Arbeit, „um die Gemeinde fit zu machen für die Zukunft“:

l Kindergarten und Schule müssten gesichert werden, dabei sei der neue Hort wichtig, die Nachfrage nach Plätzen sei groß. Beide Einrichtungen sollen besser zusammenarbeiten.

l In der Jugendpflege gebe es Lücken, da wolle er einen Schwerpunkt setzen.Sein Ziel sei das „kinderfreundliche Dorf“.

l Auch für Senioren müsse mehr getan werden..

l Die Dorferneuerung in Somplar müsse mit Vorrang vorangetrieben werden, denn dort sei der Bevölkerungswandel gravierender als in Bromskirchen. D

l Um die Dorfkerne zu beleben, will Frese Bebauungspläne aufstellen, um Ziele fürs „Wohnen im Dorf“ festzuschreiben. Dem diene auch das Familien- und Leerstandsprogramm.

l Auch bei Vereinen und dem Ehrenamt will er Akzente setzen, die Bürgerstiftung und eine Vereinsgemeinschaft seien weiter Ziele, die er umsetzen wolle.

Ausbauen will er auch die interkommunale Zusammenarbeit im oberen Edertal, besonders mit Allendorf, wo sie bereits problemlos laufe. Und ein Zusammenschluss mit anderen Kommunen, wie ihn die Battenberger und Hatzfelder gerade diskutieren? Für Frese käme das nicht in Frage: „Wir wollen erreichen, dass wir eigenständig bleiben“, stellt er klar.

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