Frühlingskonzert des MGV Geismar mit Gastchor „Amici del Canto“ in der Kirche

Freu(n)de beim Singen

Gemeinsamer Auftritt: Die Sänger aus Geismar und Holzhausen/Hünstein traten zum Ausklang gemeinsam mit „Neigen sich die Stunden“ auf. Foto:  Finger

Geismar. Klangvolle Stimmen schallten während des Frühlingskonzerts des MGV Liedertafel Geismar durch die Martinskirche. Neben den Geismarer Sängern trat der Gastchor „Amici del Canto“ aus Holzhausen/Hünstein auf. Durch das Programm führten David Heinz und Steffen Materna, die Informationen zu den gesungenen Liedern vermittelten.

Unter der Leitung von Rainer Womelsdorf eröffnete der MGV Liedertafel Geismar das Konzert mit „Oh, wie schön ist deine Welt“. Im Anschluss an „Weit, weit weg“ trugen die Sänger den Choral „Ich hör’ die Stimme“ vor. Der kleine Chor aus dem MGV Holzhausen „Amici del Canto“ trat mit „Das stille Tal“ auf. Bei „Frühlingsboten“ überzeugte Hans Jörg Hartmann als Solist. Am Klavier gab Chorleiter Helmut Werner das Regentropfen-Prélude von Frédéric Chopin zum Besten.

Der MGV Liedertafel Geismar widmete sich anschließend den geistlichen Liedern. Neben „Ich bete an die Macht der Liebe“ präsentierte der Chor „Sanctus“ von Franz Schubert. Ruhig ging es mit den Sängern von „Amici del Canto“ weiter. Sie sangen „Die Nacht“ aus der Romantik-Epoche und das 1590 geschriebene „Ecce quomodo“. „Das Tal in den Bergen“ fing ruhig an und wurde zum Schluss durch ein starkes Crescendo immer volltönender.

Zuhörer sangen mit

Auch die Volkslieder kamen während des Frühlingskonzerts nicht zu kurz. Mit „Frisch gesungen (Hab oft im Kreise der Lieben)“ forderte der MGV Liedertafel Geismar seine Zuhörer zum Singen auf. Im Anschluss daran nahmen die Sänger des Chors „Amici del Canto“ die Gäste mit auf eine flotte „Fahrt zu der Liebsten“.

Beim Klavier-Intermezzo von Helmut Werner gingen liebliche und harte Töne ineinander über. Der Chorleiter von „Amici del Canto“ spielte dabei mit leisem Piano und lautstarkem Forte. Anschließend wurde es englisch mit „Good News“ und „All Night, All Day“, die der MGV Liedertafel vortrug. Dabei präsentierte Steffen Materna ein klangvolles Solo. Der Gastchor aus Holzhausen brachte anschließend mit „Kalinka“ russische Stimmung in die Martinskirche. Den Hit „Opladi Oplada“ von den Beatles textete Helmut Werner einfach in „Erna, hol mer mol e Fläschje Äppelwoi“ um. Ganz im Stil der Comedian-Harmonists trug der Gastchor „Mein kleiner grüner Kaktus“ vor.

Zum Ausklang traten beide Chöre gemeinsam auf: Die Sänger aus Geismar und Holzhausen wünschten ihren Zuhörern mit „Neigen sich die Stunden“ eine gute Nacht.

Von Ann Katrin Finger

Quelle: HNA

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