Parkähnlicher Dorfmittelpunkt für Somplar

Friedhof als Begegnungsstätte

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Ortstermin zur Umgestaltung des Somplarer Friedhofs, (v.l.) Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Julia Dörnbach und Bernd Wecker vom Planungsbüro Bioline, Ortsvorsteher Oliver Christ und die Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung und des Ortsbeirats.Foto: wi

Bromskirchen-Somplar - Der Friedhof hinter der Somplarer Kirche soll in einen grünen, parkähnlichen Dorfmittelpunkt verwandelt und zu einer Begegnungsstätte werden.

Der Arbeitskreis Dorferneuerung und der Ortsbeirat Somplar haben beschlossen die Förderanträge zu beantragen. Der Friedhof befindet sich an einer starken Hanglage hinter der Kirche. Durch den Umbau soll er – soweit möglich – auch barrierefrei werden.

Bernd Wecker vom Planungsbüro Bioline stellte die Pläne vor. Darin enthalten sind die Gestaltungen der Wege, ein ein Zugang unterhalb der Kirche, Abgänge zu den Gräbern, eine gleichmäßige Bepflanzung, Rückschnitte, neue Zäune und Geländer sowie Verschönerungsarbeiten.

„Der Friedhof soll Ortsprägend, barrierefrei und naturnah werden“, sagt Bürgermeister Karl-Friedrich Frese. Dazu beitragen sollen auch neue Bäume. Ortsbeirat und Arbeitskreis Dorferneuerung haben sich für einen Kugelahorn entschieden. Die beiden Gremien stimmten unter der Leitung von Ortsvorsteher Holger Christ auch dafür, die Fördergelder aus dem Topf der Dorferneuerung zu beantragen. An Kosten veranschlagt sind 75000 Euro zuzüglich der Eigenleistungen. Voraussichtlich werden 60 Prozent bezuschusst.

Damit geht die Dorferneuerung in Somplar auf die Zielgerade. Nach der Neugestaltung des neuen Dorfmittelpunktes am „AK2“ (Haus am Kamp 2) und dessen Umfeld steht damit die zweite ortsbildprägende Maßnahme an.

(wi)

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