Seniorennachmittag

Fröhliche Sterne und Mundart-Sketch

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Das „Sternenorchester“ unter Leitung von Dirigent „Konrad“. Kinder der ersten bis dritten Klasse der Möllenbachschule erfreuten mit ihrem Auftritt.Fotos: Kiesant

Hatzfeld - Nach langer Unterbrechung fand im Bürgerhaus wieder ein gemeinsamer Winter-Seniorennachmittag der evangelischen Kirchengemeinden Hatzfeld und Holzhausen mit dem DRK-Seniorenclub statt. Die Idee, diese Tradition wieder aufleben zu lassen, entstand in einem Gespräch zwischen Pfarrerin Gudrun Ungerer und der Leiterin des Seniorenclubs, Angelika Schmitt.

Am Samstag freuten sich die beiden Frauen über eine gut gefüllte Halle. Für das leibliche Wohl in Form von vielen Torten und Schnittchen sorgte die Hatzfelder Frauenhilfe sowie zahlreiche weitere freiwillige Kuchenbäckerinnen.

In ihrer Eröffnungsandacht stellte Pfarrerin Ungerer die Frage: „Wo wohnt Gott?“. Kinder würden wohl antworten: „In der Kirche“. Nach dem Christuswort „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ sei dies aber nicht auf die Kirche als Gebäude zur Sammlung und Versammlung beschränkt. Vielmehr wohne Gott überall da, wo das menschliche Miteinander auf gegenseitigem Respekt, gegenseitiger Achtung Barmherzigkeit und Liebe beruhe. Das beginne schon bei einer guten Nachbarschaft.

Durch das Unterhaltungsprogramm vor und nach dem Kaffeetrinken führte Angelika Schmitt. Die Musikschulkinder unter Leitung von Martina Berendes brachten das Stück „Die fröhlichen Sterne“ auf die Bühne. Die Sterne haben ein Orchester gegründet, doch Konzertdirektor Konrad ist zunächst gar nicht glücklich, es muss noch viel geübt werden. doch zur Premiere klappt dann alles bestens. Dirigent Konrad hat nicht nur seine musizierenden Sterne im Griff, er dirigiert auch in Richtung Publikum und animiert die Anwesenden zum Mitklatschen.

Für Heiterkeit sorgte der Sketch in Hatzfelder Mundart, den Regina Benner, Christel Jäger und Gerhard Mengel aufführten. Margarete, die fleißig die Kirche besucht, hat in der Predigt gehört, dass alle Menschen Brüder seien. So denkt sie sich nichts dabei, einmal im Garten „ihres Bruders“ Gemüse zu ernten.

Zum Entsetzen ihrer Freundin Erika hat sie sich den Pfarrer zum Bruder erkoren. Zu allem Unglück kommt dann auch noch der Pfarrer ins Haus und berichtet von dem Diebstahl. Doch die bauernschlaue Margarethe bringt es fertig, großzügig dem Pfarrer den eigenen großen Kohlkopf zu schenken und auch noch gegen einen kleineren wieder zurückzutauschen.

Mit gemeinsamen Singen, begleitet von Gerhard Mengel auf der Gitarre, klang der Nachmittag aus.

(kie)

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