Bürgermeister Junghenn verabschiedet Ursula Breßler, Sonja Schäfer und Manfred Kujer in den Ruhestand

Frohnaturen verlassen die Gemeinde

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Bürgermeister Claus Junghenn mit den drei ausscheidenden Mitarbeitern der Gemeinde, Ursula Breßler, Sonja Schäfer und Manfred Kujer sowie Personalratsvorsitzendem Oliver Koch, Altbürgermeister Robert Amend und dem Ersten Beigeordneten Kurt Kramer. Foto: E

Allendorf (Eder) - Drei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs sind im Rahmen einer kleinen Feierstunde in die passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet worden: Ursula Breßler, Sonja Schäfer und Manfred Kujer.

Manfred Kujer absolvierte eine Ausbildung zum Maurer und arbeitete bis zum Jahresende 1997 in seinem gelernten Beruf. Am 1. April 1998 begann er seine neue Anstellung im Bauhof der Gemeinde Allendorf. Er sei immer ein Praktiker gewesen, befand Bürgermeister Claus Junghenn. Von Kujers handwerklichen Fähigkeiten habe die Gemeinde auch finanziell profitiert, denn sein Einsatz für bestimmte Arbeiten habe eine Auftragsvergabe an Firmen erspart.

Kujer habe immer gute, saubere und ordentliche Arbeiten abgegeben, er sei beliebt gewesen und kollegial eingestellt. Nach 14 Jahren Arbeit für die Gemeinde werde man seine fachlichen und sozialen Kompetenzen vermissen, sagte Junghenn. UrsulaBreßler und Sonja Schäfer begannen beide 1968 Ausbildungen zur Stenotypistin bei der Kreisverwaltung in Frankenberg. Ursula Breßler wechselte im März 1976 zur Allendorfer Gemeindeverwaltung, Sonja Schäfer folgte ihr im Februar 1979. Breßler war bis zu ihrem Ausscheiden im Vorzimmer des Bürgermeisters als Sekretärin tätig, Sonja Schäfer war die meiste Zeit im Steueramt beschäftigt.

Beide Frauen hätten sich durch Natürlichkeit, Offenheit, Humor und freundliches Wesen ausgezeichnet, lobte Junghenn. „Damit habt ihr unsere Dienststelle bereichert.“ Für die beiden gehe nun ein 44-jähriges Arbeitsleben im öffentlichen Dienst zu Ende.

Für den Personalrat dankte Oliver Koch mit viel Humor und herzlichen Worten für die lange Tätigkeit bei der Gemeinde. Kujer, Breßler und Schäfer zeichneten sich gleichermaßen durch ihre Freundlichkeit und ihren Humor aus. „Uns verlassen drei Frohnaturen, wie man sie nur selten findet.“ Junghenn und seine Mitarbeiter überreichten Urkunden und zahlreiche Präsente an die Mitarbeiter, die sich mit herzlichen Worten bedankten. (ied)

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