Frontal gegen Baum: Beifahrer schwer verletzt

Löhlbach/Frankenau. Nach einem Unfall sind zwei Männer in die Marburger Uniklinik eingeliefert worden - einer per Helikopter. Ein dritter Beteiligter kam mit leichten Verletzungen davon und wurde nach ambulanter Behandlung im Rettungswagen wieder entlassen, sagte ein Polizeibeamter am Mittwochmorgen.

Nach seinen Angaben war es am Dienstagabend gegen 21 Uhr auf der Strecke zwischen Löhlbach und Frankenau auf der Landesstraße 3085 zu dem schweren Unfall gekommen. Eine 44 Jahre alte Frau aus Frankenau war mit ihrem VW Polo in Richtung Frankenau unterwegs, dahinter fuhr ein 19-Jähriger aus einem Vöhler Ortsteil. Der junge Mann, der mit zwei 18 und 30 Jahre alten Männern unterwegs war, setzte vor einer scharfen und unübersichtlichen Rechtskurve zum Überholen des Polos an.

Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der 19-Jährige jedoch die Kontrolle über seinen älteren Opel Calibra. Der Wagen kam von der L 3085 ab und stieß frontal gegen einen Baum. Dabei erlitten der Fahrer und der 30-Jährige auf der Rückbank schwere Verletzungen. Der Wildunger Notarzt und die Besatzungen mehrerer Rettungswagen rückten zur Unfallstelle aus, später forderten die Einsatzkräfte auch den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an, der auf einer Wiese unweit der Unfallstelle landete. Die Besatzung versorgte den am schwersten verletzten 30-Jährigen und flog ihn in die Marburger Uniklinik. Dorthin wurde - per Rettungswagen - auch der Fahrer gebracht.

Der 18 Jahre alte Beifahrer kam mit leichten Blessuren davon. Die Polofahrerin wurde nicht direkt in den Unfall verwickelt, es kam nicht zu einer Kollision beider Autos. Allerdings wurde die Frau unmittelbar Zeugin des schweren Unfalls. Die L 3085 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Am Calibra entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 7000 Euro. „Wegen der Gesamtumstände haben wir den Führerschein des 19-Jährigen sichergestellt“, sagte der Polizist am Mittwochmorgen weiter. Der junge Mann habe überholt, obwohl er den Streckenverlauf überhaupt nicht einsehen konnte. Zum Glück sei kein Gegenverkehr gekommen. (112-magazin.de)

Quelle: HNA

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