Dodenau: "Dorfsprung" mit Musik in sieben Kneipen

Bis zum Frühstück durch die Dörfer

+
504888-20120325155500.jpg

Dodenau/Reddighausen - Zwischen drei Dörfern, sieben Kneipen und verschiedenen Musikrichtungen konnten am Samstag 1200 Besucher bei der vierten Auflage des Kneipenfestivals "Dorfsprung" hin- und herwechseln.

Ob Rock, Pop oder Schlager - beim "Dorfsprung" in Dodenau, Elsoff und neuerdings auch Reddighausen war für jeden Geschmack die passende Musikrichtung dabei. In sieben Lokalen der drei benachbarten Orte boten bewährte und neue Gruppen Livemusik vom Feinsten.

Zum ersten Mal dabei war in diesem Jahr das Reddighäuser Gasthaus "Zum Edertal" - und das gleich mit wohl einer der bekanntesten Bands: "Silent Seven". Entgegen dem, was ihr Bandname womöglich vermuten lässt, präsentierte sich die Gruppe um die "Unser Star für Baku"-Drittplatzierte Yana Gercke ganz und gar nicht leise: Sie begeisterte das Publikum in der proppenvollen Kneipe mit Partyhits, Rock und Pop.

Wer zu Coverversionen aus Rock und Pop feiern wollte, war auch im Hotel "Waidmannsheil" bestens aufgehoben. Dort begeisterte die Gruppe "Splash" die Besucher unter anderem mit aktuellen Hits wie "Moves Like Jagger" von Maroon 5.

Im Hotel Glöser in Dodenau rockte die Band "Elevation", die den Feierwütigen beispielsweise mit Hits von Amanda Marshall oder Silbermond einheizte. Im direkt gegenüber gelegenen Hotel Sassor spielte die Band "Küppers, Beck´s & Brinkhoff´s" Hits der Neuen Deutschen Welle sowie Partyrock. Nebenan in der Pension Arnold sorgte die Tanzband "Rainbow" für eine gefüllte Tanzfläche. Ihr Repertoire reichte von Hits von Helene Fischer über Joe Cocker-Titel bis hin zu AC/DC-Songs.

Tanz- und Stimmungsmusik, aber auch rockige Lieder wurden ebenfalls in Elsoff geboten: In der Gaststätte Spies-Jörge sorgte das stimmgewaltige Duo "Sam" dafür, dass zahlreiche Gäste tanzten. In der Gaststätte Spies-Peters spielte Discjockey "Stocki" Partymusik und 80er-Jahre-Hits.

Da einige der teilnehmenden Kneipen der einzelnen Dörfer nah beieinander liegen, war der Wechsel zwischen ihnen oftmals zu Fuß zu bewältigen. Für etwas weitere Entfernungen zwischen den Dörfern nutzten die Besucher Shuttlebusse.

Einen Anreiz, sich möglichst viele Bands anzuhören, stellte auch in diesem Jahr wieder ein Gewinnspiel dar: Wer sich in mindestens fünf Kneipen einen Stempel holte, nimmt an einer Verlosung teil.

Zahlreiche Gäste nutzten das Angebot der teilnehmenden Lokale "feiern, schlafen, frühstücken". "Dieses Angebot wird immer gerne angenommen, aber in diesem Jahr war die Nachfrage noch höher als in der Vergangenheit, sodass bei uns alle Zimmer in kurzer Zeit ausgebucht waren", sagte Axel Sassor vom Hotel Sassor. Dass sich der Dorfsprung auch weit über die Region hinaus einen Namen gemacht habe, werde daran deutlich, dass neben zahlreichen Gästen aus der Umgebung beispielsweise auch Besucher aus Wuppertal oder den Niederlanden angereist seien, sagte Sassor.

Nico Ebener von der Veranstaltungsagentur "Okay" zog am Sonntag ein durchweg positives Fazit, das auf eine erneute Auflage des Kneipenfestivals hoffen lässt: "Die Stimmung war wieder sehr gut und von Dorfsprung zu Dorfsprung ist ein stetiger Publikumsanstieg zu verzeichnen. Das ist sehr erfreulich."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare