Frühstückstreffen für Frauen am 2. Februar zum letzten Mal

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Frauen unter sich: Kristina Klatt (rechts) und Silke Schneider organisierten Frühstückstreffen für Frauen in Frankenberg.

Frankenberg. Das Frühstückstreffen für Frauen findet am Samstag, 2. Februar, zum letzten Mal in Frankenberg statt. Zweimal pro Jahr veranstaltete der gleichnamige Verein das Treffen in der Ederberglandhalle, das von mehreren hundert Frauen besucht wurde.

Wir sprachen mit Kristina Klatt, Vorsitzende des Frühstücksvereins, warum die Treffen in Frankenberg zukünftig nicht mehr stattfinden werden.

Frau Klatt, warum wird das Frühstückstreffen in Frankenberg nicht fortgeführt?

Kristina Klatt: Das liegt daran, dass immer weniger Mitglieder da waren, die sich um die Organisation der Treffen kümmern konnten. Einige sind weggezogen und andere können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mithelfen. Die Arbeit wurde für die übrigen Mitglieder zu viel.

Bedeutet das Ende der Treffen auch das Ende des Vereins? Klatt: Das Frühstückstreffen für Frauen ist eine deutschlandweite Organisation, unter derem Dachverband viele lokale Vereine aktiv sind. Der Frankenberger Verein wird aus dem Dachverband aussteigen. Finden sich neue Helfer, können wir aber wieder beitreten.

Wie aufwendig waren denn die Vorbereitungen der Treffen? Klatt: Da gab es eine Menge zu organisieren. Zum Beispiel die Dekoration der Tische, Planung der Vorträge, Buchhaltung, Kinderbetreuung.

Wie hat der Verein die Treffen eigentlich finanziert?

Klatt: Hauptsächlich haben wir die Treffen durch den Erlös der Eintrittkarten finanziert. Die wurden für 10 Euro verkauft, davon gingen 7,50 Euro an die Firma, die das Frühstück liefert, die übrigen 2,50 Euro gingen an uns. Es war aber meist ein Draufleger-Geschäft. Den Rest haben die Mitglieder gespendet.

Von Daniel Göbel

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Quelle: HNA

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