Früherer Staatsarchivar referierte über Somplar im 18./19. Jahrhundert

Mit einer Ansicht des Dorfes Somplar aus dem Jahr 1905: Der Vorsitzende des Heimatvereins Somplar, Peter Vaupel (links), und der frühere Archivar Armin Sieburg. Foto: Dudek

Somplar. Über "Somplar im 18. und 19. Jahrhundert" hat der frühere Staatsarchivar Armin Sieburg auf Einladung des örtlichen Heimatvereins refeiert.

Somplar im 18. Jahrhundert war ein Grenzdorf, berichtete Sieburg. Es grenzte an das Königreich Westfalen und an Hessen-Darmstadt, gehörte selbst zu Hessen-Kassel. Als Quelle für seinen Vortrag diente Armin Sieburg das Steuerkataster von 1788.

Es gab keine Straßen. Zur Kirche nach Bromskirchen, die im benachbarten Ausland Hessen-Darmstadt lag, brauchte man 30 Minuten, nach Frankenberg gar drei Stunden, berichtete Armin Sieburg über eine Schulinspektion aus dem Jahre 1844.

Siebzig Kinder gingen in die Somplarer Schule und wurde von dem Lehrer Johannes Klein unterrichtet. Eine hohe Meinung hatte man aber nicht von Johannes Klein: „Der Lehrer hat kein Interesse an Fortbildung, seine Lehrtätigkeit ist eher mäßig, aber die Schulzucht ist bestens“, war in der Beurteilung zu lesen. (od)

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Quelle: HNA

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