Gemeinde stellt Haus zur Verfügung

Fünf Asylbewerber aus Afrika beziehen Haus in Allendorf

Neue Bewohner: Vier der fünf Asylbewerber aus Afrika vor dem Eingang des Hauses in der Helenenstraße mit Bürgermeister Claus Junghenn, der die Männer persönlich willkommen hieß und ihnen ihre neue Bleibe zeigte. Foto:  Strieder

Allendorf-Eder. Fünf Asylbewerber aus Afrika sind seit Freitag im Haus der Gemeinde Allendorf in der Helenenstraße Nummer 9 untergebracht. Bürgermeister Claus Junghenn hieß die Männer aus Somalia, Äthiopien, Eritrea und Guinea persönlich willkommen.

Vor etwa einer Woche hatte die Verwaltung des Landkreises Waldeck-Frankenberg der Gemeinde mitgeteilt, dass ihr fünf Asylbewerber zugeteilt würden. Junghenn und seinen Mitarbeitern war schnell klar, dass das gemeindeeigene Gebäude in der Helenenstraße als Domizil für die Flüchtlinge in Frage kommt.

Mehrere Zimmer im Haus Nummer 9 wurden mit Betten und Bettwäsche ausgestattet. Auch eine gemeinsame Küche für die fünf Männer wurde mit Kühlschrank und Herd eingerichtet. Im Haus Helenstraße 9 war unlängst eine vielköpfige Familie untergebracht, deren Haus in Allendorf wegen eines Brandes unbewohnbar geworden war.

Dankbar ist die Gemeindeverwaltung Mitbürgern, die noch einzelne Einrichtungsgegenstände wie Sofas, Sessel, Stühle, Decken und mehr zur Verfügung stellen können. Wer derartige Gegenstände abgeben kann und will, wird gebeten, sich bei der Bereitschaft des Landkreises unter der Mobilfunk-Nummer 0152 /21 431 610 zu melden.

Bürgermeister Junghenn zollte seinen Mitarbeitern ein dickes Lob für ihre schnelle und unbürokratische Hilfe zur raschen Unterbringung der Asylsuchenden. Junghenn hofft, dass die Bürger den neuen Bewohnern freundlich begegnen werden. Die Dauer der Anwesenheit der fünf Asylbewerber ist derzeit noch nicht absehbar. (ed)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare