Geismar

Fünf edle Recken bei "Geismoor Games" zu Rittern geschlagen

+

- Geismar (tha). Mit Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit ermittelten rund 70 tapfere Recken in zwölf Teams am Samstag bei den „Geismoor Games“ eine neue Leibgarde für „Graf Läusel Lord von Geismoor“.

Witzige Spiele, originelle Verkleidungen und die gutgelaunten Teilnehmer sorgten auch in diesem Jahr für eine große Gaudi bei den vielen Zuschauern auf der „Königshöhe“. Veranstalter der ritterlichen Spiele war die Landjugend aus Geismar.

Zu pompösen Klängen aus der Filmmusik von „Fluch der Karibik“ zog der „Graf von Geismoor“ (Klaus Scholl) mit seinen Burgfräulein Anika Mütze und Annette Hauptführer zu Beginn des Wettstreits ein. Begleitschutz bekam er dabei von der noch amtierenden Leibgarde aus Louisendorf, den „Rittern des knatternden Drachen“.

In insgesamt vier Spielen wetteiferten die Mannschaften – beobachtet von den strengen Blicken des Grafen – um die Ehre, in die Leibgarde aufgenommen zu werden. So mussten die edlen Recken etwa beim „Rundballenlaufen“ ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dabei sollte ein Hindernis-Parcours mit einem großen Rundballen so schnell wie möglich bewältigt werden. Ein Teammitglied musste dabei stets auf dem Rundballen bleiben. Beim „Bierbank-Saufen“ wurde auch die Trinkfestigkeit der zukünftigen Leibgarde getestet, denn beim „Grafen“ gibt es auch des Öfteren ein zünftiges Gelage.

Die Mannschaften aus Geismar und den Nachbarorten zeigten mit witzigen Mannschaftsnamen und originellen Verkleidungen viel Fantasie. So verkleideten sich etwa die „Horks“ und die „Raiders“ als Furcht einflößende Krieger aus dem Mittelalter. Ein Team aus Haubern trat unter dem Namen „Bergaffen“ an. Sie überreichten dem Grafen augenzwinkernd als Gastgeschenk ein Bündel Bananen.

Spannender Höhepunkt der ritterlichen Spiele war das Ringen auf dem Balken. Wer seinem Gegenüber unterlegen war, fiel in das kühle Wasserbecken unter dem Balken. Dieses Spiel wurde von den zahlreichen Zuschauern besonders aufmerksam beobachtet, denn jeder wollte sehen, wie der Unterlegene baden gehen musste.

Im Wettstreit um die neue Leibgarde setzte sich schließlich die Mannschaft „Kommando VZ“ durch. In einer feierlichen Zeremonie schlug der „Graf von Geismoor“ die fünf edlen Recken aus Haubern, Dainrode und Frankenberg zu Rittern und ernannte sie für das kommende Jahr zur neuen Leibgarde.

Schiedsrichter bei den ritterlichen Spielen waren als Mönche verkleidete Mitglieder der Landjugend. Sie erklärten die einzelnen Spiele und führten sie zu Beginn auch selbst vor. Bei einer Tombola gab es ein echtes Ferkel, das höfische Glücksschwein, zu gewinnen.

Im Anschluss an die ritterlichen Spiele feierten die Teilnehmer gemeinsam mit den Gästen ein stimmungsvolles Gelage zu Ehren des Grafen und seiner neuen Leibgarde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare