Weihnachtsmarkt in Ellershausen war wieder ein voller Erfolg – Viele Handarbeiten

Gäste kamen in Scharen

Ellershausen. Wer am dritten Adventssonntag den Weihnachtsmarkt in Ellershausen besuchte, hatte die Qual der Wahl: In den Holzbuden auf dem ehemaligen Raiffeisengelände gab es so viele tolle selbstgebastelte Geschenk und Dekorationsartikel, dass man in Versuchung geriet, mehr Geld auszugeben, als man eigentlich wollte.

Bei dem kulinarischen Angebot sah es nicht anders aus: Fischbrötchen oder Hirschgulasch, Schupfnudeln oder Bratwurst – das mag sich mancher Besucher gefragt haben und hat sich zu guter Letzt auch noch ein leckeres Stück Kuchen im Weihnachtscafé der Hausfrauen gegönnt.

Die Ellershäuser Vereinsgemeinschaft hatte wieder alles dafür getan, den Gästen einen „kleinen, feinen und recht schönen Weihnachtsmarkt“ zu bieten, wie Volker Dreiling bei seiner Begrüßung betonte. Und die Besucher strömten wie in den vergangenen Jahren in Scharen in den kleinen Frankenauer Stadtteil.

„In Ellershausen ist der beste Weihnachtsmarkt“, lobte Ulrike Bitsch-Meyfahrt aus Korbach, die sich bereits mehrfach mit einem Verkaufsstand beteiligt hat. „Das Schöne ist, dass hier wirklich alles handgemacht ist“, hob sie hervor.

Eine besondere Überraschung hatten die Mitglieder der Vereinsgemeinschaft für Dr. Reinhard Kubat parat, der zum letzten Mal in seiner Eigenschaft als Bürgermeister den Markt eröffnete: Ulrich Metz überreichte dem zukünftigen Landrat eine Panoramaaufnahme von Ellershausen, damit er auch in Korbach immer an Ellershausen erinnert werde.

„Ich halte die Verabschiedungsrede mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte Sabine Battefeld. „Du warst Fachmann mit Weitblick, Beharrlichkeit, Menschlichkeit und Heimatverbundenheit“, lobte die Vorsitzende des Hausfrauenvereins. „Wir lassen dich immer noch nicht gerne gehen, denn wir wissen, was wir an Dir hatten. Wir wissen aber auch, dass du ein genauso guter Fachmann als Landrat sein und die Belange des ländlichen Raums weiter unterstützen wirst.“ Es seien schwierige, aber auch wunderschöne Jahre in Frankenau gewesen, „die ich nicht missen möchte“, sagte Kubat.

Zu den Klängen der Wildetaler Blasmusik ließen die Ellershäuser im Schatten der angestrahlten Kirche den Markt ausklingen.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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