Oktoberfest in Battenfeld

Gaudi in Dirndl und Krachlederner

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Viele der Gäste ließen es sich nicht nehmen, im stilechten Dirndl oder der Krachledernen zum Oktoberfest zu kommen.

Allendorf-Battenfeld - Beim Oktoberfest der Battenfelder Sportgemeinschaft feierten am Wochenende rund 250 Gäste in der vollbesetzten Markthalle eine zünftige Gaudi.

Schon gleich zu Beginn des Abends war die Stimmung prächtig: Bei beliebten Hits von Helene Fischer, Wolfgang Petry oder den Zillertaler Schürzenjägern schunkelten, klatschten und sangen die Gäste begeistert mit. Auch die Tanzfläche füllte sich schnell zum gelungenen Musikmix der beiden Battenfelder DJs Lukas Blaschke und Daniel Randt.

Als dann später am Abend ein paar Musiker des Battenberger Musikzugs stilecht in Lederhose oder Dirndl in die Markthalle einmarschierten, gab es endgültig kein Halten mehr. Die Musiker heizten den Besuchern mit zünftiger Blasmusik wie etwa „Aus Böhmen kommt die Musik“ oder „Die Fischerin vom Bodensee“ so richtig ein. Aber auch die Besucher hatten sich für den bayerischen Abend „herausgeputzt“ und trugen so zur stimmungsvollen Atmosphäre bei: Die meisten Damen kamen im feschen Dirndln und viele Herren hatten sich für die „Krachlederne“ entschieden.

Für reichlich Spaß und Abwechslung sorgten die Spiele, die an verschiedenen Ecken der Halle aufgebaut waren. So testeten viele Gäste beim Nageln, wer am geschicktesten mit Hammer umgehen kann und den Nagel am schnellsten im Holzstamm versenkt. Beim Dosenwerfen gab es eine Maß zu gewinnen und in einem kleinen Wettbewerb wurde der Gast mit dem größten Durchhaltevermögen beim Maßkrug-stemmen ermittelt. Zur Stärkung gab es Leberkäse, Brezeln und original Oktoberfestbier. Wie viel Arbeit die jungen Organisatoren der Sportgemeinschaft in das Oktoberfest gesteckt hatten, zeigte sich auch am Samstag: Ein „Kuh-Bingo“ ließ den Frühschoppen zu einem außergewöhnlichen Spektakel werden. Für zehn Euro konnten sich die Besucher eins von insgesamt 64 Feldern kaufen. Sieger des Spiels wurde der Besitzer des Feldes, in dem Kuh Felicitas von Landwirt Friedhelm Schneider ihren ersten Kuhfladen hinterlässt. Das Interesse am „Kuh-Bingo“ war so groß, dass bereits im Vorfeld alle 64 Felder verkauft waren. (tha)

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