Grundschule Röddenau feiert 50-jähriges Bestehen

Geburtstagsparty mit Tanz und Musik

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Hochkonzentriert: Die Flötenkinder der Klassen zwei bis vier eröffnen das Schulfest in Röddenau mit einem Ständchen. Von Familie, Freunden und Lehrern gibt es dafür viel Applaus.Fotos: Patricia Kutsch

Frankenberg-Röddenau - Die Röddenauer Grundschule ist 50 Jahre alt geworden. Und sie ist kein bisschen alt geworden - sondern bestenfalls altehrwürdig. Die Schulgemeinde hat den runden Geburtstag mit einem großen Schulfest gewürdigt.

Im strahlenden Sonnenschein saßen die 104 Röddenauer Kinder bereit und warteten auf ihre großen Auftritt. Sie hatten gerade Projektwoche und haben richtig viel geübt für das Schulfest zum 50-jährigen Bestehen der Röddenauer Grundschule. Eltern, Geschwister, Freunde, Großeltern, Politik und Kirchengemeinde, ebenso wie viele ehemalige Schüler und Lehrer kamen zu dem Schulfest und machten es so zu einer riesigen Geburtstagsparty für alle.

Die Kinder hatten eine Hauptrolle im offiziellen Programm zum Geburtstag der Grundschule: Zwischen den Grußworten der vielen Gäste aus Politik und Gesellschaft bevölkerten sie immer wieder die Bühne und zeigten, was sie können: Die Flötenkinder der Klassen zwei bis vier spielten mehrere Ständchen und ein Chor sang „In unserer ganzen Hausfamilie ist jeder ein Musikgenie“. Laut Schulleiterin Heike Ernst wurde dieses Lied schon 40 Jahre zuvor gerne von den Schülern der Röddenauer Grundschule gesungen.

Laut erhoben sich die Stimmen der vielen Schüler über den Schulhof, als sie gemeinsam ein Lied sangen, dass die damaligen Viertklässler vor zwei Jahren geschrieben haben. Darin heißt es etwa: Lachen und viele schöne Sachen machen - wir in Röddenau“. Gut gelaunten klatschten und hüpften die Kinder der musikalischen Grundschule zu ihrem Gesang und erhielten großen Applaus. Begeistert waren die Eltern auch von den Tänzen: Alle Kinder zusammen hatten eine Choreografie eingeübt auf das Lied „Break the Rules“ in dem es heißt „I just wanna go to school“.

In ihrer Begrüßung erklärte Ernst, was die Schule ausmacht: Es brauche eine politische Gemeinde, ein Gebäude, ein Schulamt, dass die Schule mit Lehrern versorgt, aber auch Menschen, die das Haus mit Leben füllen: Lehrer, Praktikanten, Sekretärinnen, Putzfrauen, Hausmeister, die Eltern, Nachbarn und die Schulleitung - und vor allen Dingen die Kinder selbst, „unsere Kundschaft“. So kam Ernst zu dem Schluss: „Sie alle sind unsere Schule und deswegen haben wir alle heute Geburtstag“. Röddenau sei zwar eine kleine Schule - habe aber trotzdem immer wieder große Feste und aufregende Projekte.

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