Bohnhage-Museum erinnerte bei Veranstaltung an das Leid von Sinti und Roma

Gedenken an Nazi-Opfer

Frankenberg/Korbach. Das Gedenken an die Sinti und Roma, eine „Opfergruppe, über die wir sehr wenig wissen und die lange darum ringen musste, anerkannt zu werden“, so Museumsleiter Dr. Wilhelm Völcker-Janssen, stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der das Korbacher Wolfgang-Bonhage-Museum aus Anlass der NS-„Euthanasie“-Ausstellung eingeladen hatte.

Mit vielen Bildern und Dokumenten schilderte der Marburger Historiker Dr. Udo Engbring-Romang die Verfolgung der Sinti und Roma in Hessen, insbesondere auch in Waldeck-Frankenberg, während der NS-Zeit.

Welches Leid die schon vor der Nazi-Zeit beginnende und ab 1935 mit den Nürnberger Rassegesetzen systematisch betriebene Ausgrenzung dieser Bevölkerungsgruppe auslöste, machte der Antiziganismus-Forscher am Beispiel von Robert Ebender deutlich, der am 25. Juli 2003 in Frankenberg verstarb.

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Quelle: HNA

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