Gefährliches Internet: Polizeiexperte klärt Eltern auf

Bereiten Schüler auf das gefahrenfreie Surfen im Internet vor: (von links) Jugendkoordinator der Polizei Waldeck-Frankenberg, Dirk Virnich, Lehrerin Christina Lambach, Lehrer und Leiter des Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaft, Helmut Göttlich. Foto: ali

Frankenberg. „Kleben Sie Ihre Familienfotos an Ihren Gartenzaun?", fragte Polizeihauptkommissar Dirk Virnich rund 70 Eltern in der Edertalschule. Mit seinem Vortrag „Ihr Kind im Netz - aber mit Sicherheit" wollte er für die Gefahren des Internets sensibilisieren.

Die Antwort der Eltern lautete: Nein. Persönliche Fotos gehören ins Album. „Wenn man zu viele Informationen von sich im Internet Preis gibt, ist das, als ermögliche man der ganzen Welt Zutritt ins eigene Wohnzimmer“, erklärte Virnich, der bei der Polizei Waldeck-Frankenberg als Jugendkoordinator tätig ist.

„Ihr Kind ist im Netz oder wird es sein - die Frage ist nur: Ist es auch sicher?“ Um diese Sicherheit zu gewährleisten, müssten verschiedene Aspekte beachtet werden.

Virnich empfahl Schutzsoftware für das Smartphone - man fahre ja auch nicht unangeschnallt Auto - sichere Passwörter, die wie Unterhosen gewechselt werden sollten, und ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein, was den Umgang mit persönlichen Daten betrifft. Das könne man von Kindern nicht ohne Weiteres erwarten. „Sprechen Sie mit Ihrem Kind und klären Sie es auf.“ (ali)

Der Experte klärte auch über Cybermobbing und Sexting auf. Mehr darüber lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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